Reinhold Ulmschneider zeigt Metamorphosen im Fenster des Stadtmuseums

Eine kleine Schau von Kunstobjekten zeigt Reinhold Ulmschneider derzeit im Fenster des Stadtmuseums. Foto: pm

ROTTWEIL – Im Schau­fens­ter des Stadt­mu­se­ums ist jetzt zu Novem­ber­be­ginn eine klei­ne Schau von Kunst­ob­jek­ten zu sehen, die Rein­hold Ulm­schnei­der in Zusam­men­ar­beit mit dem Stadt­ar­chiv auf­ge­stellt hat.Thema sind Meta­mor­pho­sen, Toten­in­seln und ande­re Orte. Ver­wand­lun­gen also, von der Natur zur Archi­tek­tur oder eben­so umge­kehrt.

Ver­wand­lun­gen aber auch in tie­fe­rem Sin­ne, so sieht es der Künst­ler: Ober­fläch­lich schnell als eher roman­tisch wahr­ge­nom­men zu hin­ter­grün­di­gen Dop­pe­le­be­nen. Frü­her träum­te der emp­find­sa­me Dich­ter von arka­di­schen Gefil­den, sah fried­hofstil­le Toten­in­seln wie Arnold Böck­lin, idea­li­sier­te Wün­sche der Hei­mat­lo­sen viel­leicht ange­sichts des namen­lo­sen Zer­streut­seins in deut­schen Lan­den. Toten­in­seln gibt es heu­te gewiss genug: Von Les­bos nach Capri, bis Lam­pe­du­sa. Spon­ta­ne Koali­tio­nen, Flucht­be­rei­ter tref­fen auf die Koali­ti­on der Ohn­macht: Euro­pa sucht sei­nen Kon­ti­nent.