Reinhold Ulmschneiders letzte Ausstellung endet im Januar

Stadtmuseum Hüfingen

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Die aktuelle Ausstellung des Stadtmuseums für Kunst und Geschichte Hüfingen wird am Sonntag, 7 Januar, letztmals zu sehen sein. Anlässlich des letzten Ausstellungstages findet um 15 Uhr ein Künstlergespräch mit Celso Martinez Naves aus Freiburg statt, der seine Malerei unter dem Titel „Luz“ – Licht – zeigt.

Zeitgleich sind in den Museumsräumen plastische Karton- und Holzarbeiten von Reinhold Ulmschneider aus Rottweil unter dem Titel „Fluchten – Zufluchten/Ghettos – Gärten“ zu sehen. Ulmschneider, geboren 1948, verstarb am 7. Dezember nach kurzer schwerer Krankheit. Das Museumsteam ist sehr bestürzt und traurig über den Tod Ulmschneiders, der nicht nur durch seine bildnerische Arbeit als kluger Kopf, tiefsinniger Denker und handwerklich virtuoser Plastiker große Beliebtheit erlangte, sondern auch durch seine langjährige Tätigkeit als Kunsterzieher, in der er viele Schülerinnen und Schuler nachhaltig für die Kunst sensibilisiert hat. Durch Reinhold Ulmschneiders letzte zu Lebzeiten konzipierte Ausstellung führt am 7. Januar Museumskuratorin Ariane Faller.

An Heiligabend und Silvester bleibt das Stadtmuseum geschlossen, auf Anfrage und nach Terminabsprache kann die Ausstellung jedoch zwischen den Jahren besucht werden.

2024 erwartet die Besucher wieder ein spannendes zeitgenössisches Ausstellungsprogramm. Den Auftakt bilden am 26. Januar die beiden parallelen Ausstellungen des Kirchzartener Malers, Zeichners und Installationskünstlers Jan Blaß unter dem Titel „Augenblicke“ und des in Freiburg und Bornheim arbeitenden Malers und Bildhauers Jens Reichert, betitelt mit „licht“. Zusätzlich zur Ausstellung in den Museumsräumen wird im Schaufenster des gegenüberliegenden Hauses Fritschi täglich bei Dunkelheit eine Lichtinstallation von Jens Reichert zu sehen sein.

Im Frühjahr folgt eine Ausstellung mit Werken der beiden in Rottweil lebenden Künstler Konstantin Viktor Müller und Tom Grimm. Unter dem augenzwinkernd provokanten Titel „Hausfriedensbruch“ werden ab dem 10. Mai 2024 Müllers gestisch-expressionistische Malereien und Zeichnungen auf die komplexe Grimmsche Objektwelt treffen. Fundstücke aus unserem Alltagsleben, die beide Künstler als Bildträger und -gegenstand thematisieren, stellen formale Verbindungen und inhaltliche Fährten zwischen den beiden Positionen her.

Im September wird wieder hochkarätige zeitgenössische Keramik ins Museumsgebäude Einzug halten, bevor sich ab dem 11. Oktober zwei Künstlerinnen begegnen werden, die sich in ihren jeweiligen Arbeiten den Menschen mit ihren Verbindungen und ihrer Verortung widmen. Heike Hüttenkofer zeigt sensibel beobachtete, malerisch interpretierte Portraits von Menschen jedes Landes der Erde, die auf die tiefgründige Spurensuche der eigenen Wurzeln und der länderüberspannenden Vergangenheit der Malerin und Konzeptkünstlerin Panka Chirer-Geyer aus Villingen-Schwenningen treffen. Der gemeinsame Titel der Schau wirkt nachhaltig und mehrdeutig: er lautet „verbunden“.

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