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Samstag, 22. Februar 2020

„Schramberg im Ersten Weltkrieg“ vorgestellt

Schramberg bei den siebten "Aktionstagen Geschichte" in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg präsent

Am letzten Sonntag fanden in Villingen-Schwenningen die 7. Aktionstage Geschichte in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg statt, an denen sich auch das Stadtarchiv und Stadtmuseum Schramberg in Kooperation mit dem Museums- und Geschichtsverein Schramberg wieder aktiv beteiligt hat.

 In diesem Jahr stand die erstmals im Jahr 2006 veranstaltete „Geschichtsmesse“ für die Landkreise Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis unter dem Schwerpunkt „Epochenjahr 1918: Krieg – Revolution – Republik“. Im Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen präsentierten die Archive, Museen und Geschichtsvereine in der Region Projekte, Publikationen und Objekte über die Zeit vom Ersten Weltkrieg bis zur Weimarer Republik, die überall in der Region aufschlussreiche Spuren in der Lokalgeschichte hinterlassen hat.

Das Stadtarchiv und Stadtmuseum Schramberg waren in Kooperation mit dem Museums- und Geschichtsverein Schramberg mit einem Messestand vertreten. Museumsleiter und Stadtarchivar Carsten Kohlmann und die Archivangestellte Lena Spomer standen zahlreichen interessierten Besuchern Rede und Antwort und stießen insbesondere mit der kurz zuvor eröffneten Sonderausstellung „Junges Stadtmuseum I – Schramberg im Ersten Weltkrieg“ auf reges Interesse beim Fachpublikum.

Im Begleitprogramm stellten die beiden Schüler Sarah Glocker und Robin Wußler, die im Rahmen der Bildungspartnerschaft des Stadtarchivs und Stadtmuseums Schramberg mit dem Gymnasium Schramberg im letzten halben Jahr die aktuelle Ausstellung „Schramberg im Ersten Weltkrieg“ erarbeitet haben, die beiden in der Ausstellung zu sehenden Bild-Ton-Animationen über die Lebensgeschichten von Antonie Schlauder (1897-1940) und Paul Schweizer (1898-1917) vor.

Die anspruchsvolle Auswertung der Quellen durch die beiden Schüler Sarah Glocker und Robin Wußler und deren filmähnliche Erzählung durch die Kommunikationsdesignerin Monica Jayapribadi mit einem modernen Medium durch junge Menschen fanden in ihrer Beispielhaftigkeit große Anerkennung. Zur Präsentation des Projektes war auch Oberbürgermeister Thomas Herzog gekommen, dem es ebenfalls sehr am Herzen liegt, dass nach Möglichkeit immer wieder junge Menschen in die Erinnerung an die beiden Weltkriege und die Diskussion über die aus ihnen zu ziehenden Konsequenzen eingebunden werden.

Die beiden Bild-Ton-Animationen werden zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges am 11. November 2018 auch über die Internetangebote der Großen Kreisstadt Schramberg zugänglich gemacht. In der bis zum 2. September 2018 gezeigten Ausstellung werden in den kommenden Monaten immer wieder Führungen angeboten, die rechtzeitig in den örtlichen Medien angekündigt werden.

 

 

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