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Sonntag, 5. April 2020
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    Schramberger Orgelkonzert mit Solisten

    Krankheit in der Familie

    Beim Frühjahrskonzert des Vereins „Schramberger Orgelkonzerte“ gibt es eine Programmänderung. Semjon Kalonowsky sieht sich gezwungen, wegen der schweren Erkrankung seiner Frau seine Teilnahme am Konzert abzusagen. Deshalb wird der luxemburgische Kirchenmusiker und Orgeldozent Paul Kayser das Konzert als Orgelsolokonzert gestalten, so die Veranstalter.

    Das Konzert findet am 15. März um 19 Uhr in der Heilig Geist Kirche statt.
    Paul Kayser (geboren 1979) begann seine musikalische Ausbildung 1989 am Nationalen Konservatorium in Luxemburg mit den Fächern Violine und Orgel. Anschließend setzte er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main fort. Ein weiteres Aufbaustudium in Improvisation führte ihn an die „Universität der Künste Berlin“. Verschiedene Meisterkurse in Orgelimprovisation, Chorleitung und Fugenkomposition ergänzen seine Studien.

    Paul Kayser konzertierte in der Philharmonie Luxembourg, der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, beim Orgelfestival Ruhr sowie beim Festival International Echternach Classique. Bei Wettbewerben für Orgelimprovisation wurde er 2001 beim Internationalen Orgelfestival Fugato in Bad Homburg v.d. Höhe und 2007 bei „Orgel ohne Grenzen“ mit einem Preis ausgezeichnet.

    Heute wirkt Paul Kayser als Titularorganist an der St-Willibrordus-Basilika in Echternach und in St. Alphonse in Luxemburg-Stadt, wo er mit großem Erfolg jeden Donnerstagabend ein 30-Minuten-Konzert gibt. Eine rege Konzerttätigkeit in zahlreichen Ländern Europas sowie Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen zeichnen ihn aus.

    Folgende Komponisten und Werke hat der Organist für sein Konzert vorgesehen: Johann Bernhard Bach (ciaccona in B-dur); Eugène Gigout (Scherzo aus 10 pièces); Charles-Marie Widor (andante cantabile und allegro vivace de la 4e symphonie); Théodore Salomé (Grand Choeur en la Majeure aus 10 pièces); Max Reger (Romanze in g-moll aus op. 69; Toccata & Fuge in a-moll aus op. 80). Das Konzert schließt mit einer Improvisation von Paul Kayser.

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