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Dienstag, 25. Februar 2020

Textilkunst trifft auf Rennsport

Neue Sonderausstellung im Auto- und Uhrenmuseum eröffnet

SCHRAMBERG  –  Eine weitere Sonderausstellung zeigt das Auto- und Uhrenmuseum Erfinderzeiten seit diesem Wochenende – ausnahmsweise nicht in den Räumen für Sonderausstellungen im Erdgeschoss sondern im dritten Stock mitten  unter den Exponaten.

„Fadenlauf“ heißt die Schau, die  ursprünglich für das  Textil- und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal in Sachsen entstanden ist. 14 Textilkünstlerinnen zeigen 18 Werke, die unter Mitverwendung technischer Textilien „das breite Spektrum des Themas Rennsport künstlerisch“ umsetzen.

Bei der Eröffnung und nach der Begrüßung durch Helmut Banholzer erläuterte Rebecca Roth aus Schramberg, eine der Künstlerinnen, dass in Sachsen die Textilindustrie eine große Rolle spiele. Heutzutage hätten sich die Betriebe auf technische Stoffe konzentriert, wie sie eben in den Rennanzügen der Rennfahrer und  den Schutzanzügen ihrer Mechaniker verwendet würden.

Auch in vielen anderen Bereichen seien technische Textilien nicht mehr wegzudenken. In einem Auto beispielsweise steckten durchschnittlich 25 Kilogramm Textilien. In den Kunstwerken gehe es um Themen wie Geschwindigkeit, Mobilität aber auch Verletzlichkeit.  Wegen ihrer besonderen Qualitäten seien die technischen Textilien „nicht so leicht“ zu verarbeiten, so Roth. Die Neonfarben, wie sie in Schutzwesten verarbeitet werden, seien ebenfalls eine Besonderheit.

Oberbürgermeister Thomas Herzog bedankte sich bei den Künstlerinnen und überreichte stellvertretend Roth einen Blumenstrauß.

Rebecca Roth mit OB Herzog bei der Eröffnung.

Info: Die Ausstellung ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

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