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Samstag, 22. Februar 2020

Theaterwerkstatt spielt „Antigone“ von Jean Anouilh

Vorverkauf hat begonnen

Am 13. März hat um 20 Uhr im Elisabetha-Glöckler-Saal der Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn die diesjährige Inszenierung der Theaterwerkstatt Schramberg Premiere. Gespielt wird die Tragödie „Antigone“ von Jean Anouilh. Regisseur Roland Eisele hat laut Pressemitteilung das Ensemble um einige jüngere Kräfte erweitert.

Zum Stück schreibt Eisele:

„Der Krieg ist aus! Es ist vorbei! So könnte man meinen. Eteokles und Polyneikos, die Söhne des Ödipus, haben sich im Kampf um den verwaisten Thron gegenseitig umgebracht. Nun wird Kreon, der Onkel der beiden Brüder, König von Theben. Mit harter Hand versucht er die Ordnung in der vom Bürgerkrieg gebeutelten Stadt wiederherzustellen. So verfügt er, Eteokles als Held des Vaterlands mit allen Ehren zu bestatten. Dem Bruder hingegen verweigert er das Begräbnis, seine Leiche diene den Hunden und Vögeln zum Fraß.

Schon der Versuch, den Verräter Polyneikos zu bestatten, soll mit dem Tod bestraft werden. Ein kleiner Preis für den Frieden. Allein Antigone widersetzt sich. Als sie versucht, die Leiche ihres Bruders zu beerdigen, wird sie gefangen genommen und vor den Thron ihres Onkels gebracht. Radikal und absolut stellt sie sich gegen die Weisung ihres Onkels. Kreon hingegen stellt Staatsräson über Familie und Tradition.

Damit ist das Uhrwerk der Tragödie aufgezogen und wir können uns zurücklehnen und zusehen wie es sich abspult.“

Die Zuschauer erwartet eine spannende Inszenierung mit vielen aktuellen Bezügen.

Info: Weitere Vorstellungen sind am 14., 15., 20. und 21. März. Karten können ab sofort bei der „Buchlese“ gekauft oder telefonisch zur Abholung an der Abendkasse bestellt werden (Tel. 07422 3585). Der Eintritt kostet für Erwachsene 15 Euro, für Schüler und Studierende 6 Euro.

 

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