Beim Künstlergespräch im Schloss. Foto: Podium Kunst

Podi­um Kunst hat­te am Sonn­tag zu einem Gespräch zwi­schen dem Maler Rémy Tre­vi­san und dem Lei­ter des Kul­tur­be­reichs im Land­rats­amt Bern­hard Rüth ein­ge­la­den. Dar­über berich­tet Doro­thee Förs­t­ner von Podi­um Kunst:

Voya­ge … Rei­se. Doch wohl nie­mand der Besu­cher des Künst­ler­ge­sprächs dach­te an eine Urlaubs­rei­se nach Mal­lor­ca. Es ging viel­mehr um Sta­tio­nen des künst­le­ri­schen Schaf­fens von Tre­vi­san: von der Ent­schei­dung, sich der Kunst zu ver­schrei­ben, über sein Stu­di­um an Kunst­aka­de­mi­en bis hin zur Aus­bil­dung zum Kunst­the­ra­peu­ten und –päd­ago­gen.

Rémy Tre­vi­san ent­zieht sich aktu­el­ler Kunst-Strö­mun­gen und ent­wi­ckelt sei­ne eige­ne Spra­che. Er bil­det nicht ab, son­dern erfasst das Wesen des Gegen­stan­des. Und die­ser Kör­per wird getra­gen von Lini­en, Geflech­ten und Far­ben.. ’Ich bil­de nicht ab, ich suche nicht; ich fin­de’. Hier­in zeigt sich die medi­ta­ti­ve Hal­tung des Künst­lers, sei­ne Spi­ri­tua­li­tät. Ist somit sei­ne Kunst als ange­wand­te Phi­lo­so­phie oder ist Tre­vi­san ein malen­der Phi­lo­soph? Es ist viel­leicht der drit­te Blick des Betrach­ters der das medi­ta­ti­ve in die­ser Kunst­form erschließt.

Die Aus­stel­lung ‘…Voya­ge 32 …‘ ist noch bis 17. Novem­ber im Schloss zu sehen. Öff­nungs­zei­ten Diens­tag bis Sams­tag 13 bis 17 Uhr. Sonn- und Fei­er­ta­ge 11 bis 17 Uhr. Mon­tags geschlos­sen.