Ela Hartelt in der Ausstellung in Hechingen. Foto: pm

In der Vil­la Euge­nia sind der­zeit Wer­ke von Ela Har­telt aus Hardt zu sehen. Gemein­sam mit Ingrid Rit­ter­busch (Male­rei, Gra­fik, Ribus) sind ihre Skul­pu­ren der­zeit dort zu sehen.

Ela Har­telt hat sich erst zur Jahr­tau­send­wen­de der Kunst zuge­wandt. Zehn Jah­re spä­ter begann sie, ihre Arbei­ten öffent­lich zu zei­gen, bei Aus­stel­lun­gen in Her­zo­gen­au­rach, Schram­berg und Nagold: Vor allem Objek­te aus Speck­stein und Ala­bas­ter, wie sie nun auch in Hechin­gen zu sehen sind.

 Micha­el Zer­husen, der ehe­ma­li­ge Chef­re­dak­teur der Neckar­chro­nik und Grün­dungs­vor­sit­zen­de des Kunst­ver­eins Obe­rer Neckar erläu­ter­te bei der Eröff­nung , der  Stein habe für sie eine See­le. „Mit die­sem Natur­er­zeug­nis ver­bin­det sie eine inni­ge Bezie­hung, Zuge­wandt­heit und Respekt zugleich.“

„Har­le­kin” von Ela Har­telt. Foto: pm

Bei ihrer Bild­haue­rei  mache sie es sich nicht leicht ‑auch wenn die Werk­stof­fe im Ver­gleich zu ande­ren weni­ger Wider­stand leis­te­ten: „Nach alter Väter Sit­te arbei­tet sie mit Ham­mer und Mei­ßel, Stück für Stück, stets auf­merk­sam, stets mate­ri­al­be­zo­gen. Auf Gerät­schaf­ten aller Art ver­zich­tet sie, selbst das Schlei­fen ist pure Hand­ar­beit. Har­telt: „Maschi­nen sind zu laut in der Wahr­neh­mung, man hört nicht, was der Stein sagt.“

In Schram­berg ist Har­telt bekannt als  lang­jäh­ri­ge Betrei­be­rin des Natur­la­dens, den sie vor eini­gen Jah­ren an Doro­thee Nagel wei­ter gege­ben hat­te, auch um mehr Zeit für die Bild­haue­rei zu haben.

Die Male­rin Ingrid Rit­ter­busch aus Nagold zeigt Stadt- und Land-Bil­der aus Hong­kong und Marok­ko sowie Berg-Pan­ora­men aus der Schweiz und aus dem Hima­la­ya.

Info:
Die Aus­stel­lung dau­ert noch bis zum 18. Febru­ar und ist  jeweils am Sams­tag 15 bis 17 Uhr und  Sonn­tag  von 14 bis 17 Uhr zu sehen in der Vil­la Euge­nia, Zol­lern­str. 10 in Hechin­gen.