Martin Sturm. Foto: Roxi Pop

ROTTWEIL – Vom ”Abend­reich der Klän­ge” spricht der Phi­lo­soph Jean Paul, wenn es ihm um Musik geht.  Die­ses wun­der­ba­re Reich der Klän­ge möch­te der viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Inter­pret und Impro­vi­sa­tor Mar­tin Sturm in sei­nem Kon­zert am 14. Sep­tem­ber, ab 19:30 Uhr in der Ruhe-Chris­ti-Kir­che aus­lo­ten. Von den außer­ge­wöhn­li­chen Klang­far­ben der Klais-Orgel inspi­riert, erklin­gen ver­schie­dens­te Impro­vi­sa­tio­nen sowie Wer­ke von Johann Sebas­ti­an Bach.

Der Ein­tritt zu dem etwa ein­stün­di­gen Kon­zert ist frei, es wird um eine Spen­de gebe­ten.

Der jun­ge Orga­nist ver­folgt der­zeit eine über­aus rege inter­na­tio­na­le Kon­zert­tä­tig­keit und wird als her­aus­ra­gen­der „New­co­mer“ gehan­delt. In der Fach­pres­se häu­fen sich die Super­la­ti­ve: ”Er spielt wie ein jun­ger Gott”, sei­ne Impro­vi­sa­tio­nen ”rau­ben einem schlicht­weg den Atem“, oder ”Sturm ist ein Phä­no­men”.

In der Rei­he der „Rott­wei­ler Orgel­kon­zer­te“ ist dies nun das zwei­te Kon­zert des Jah­res 2019, in dem die Impro­vi­sa­ti­ons­kunst im Mit­tel­punkt ste­hen wird – an der klei­nen, aber höchst sport­li­chen Klais-Orgel der Ruhe-Chris­ti-Kir­che. Orga­nist und Zuhö­rer befin­den sich hier mit Sicht­kon­takt auf der glei­chen Ebe­ne, so dass Musi­ker und Musik beson­ders inten­siv erlebt wer­den kön­nen.