SCHRAMBERG –  Eine Fest­wo­che fei­er­te das Schram­ber­ger Stadt­mu­se­um vom 21. bis 28. Sep­tem­ber. Aus Anlass des 40-jäh­ri­gen Bestehens gab es gleich zwei Aus­stel­lungs­er­öff­nun­gen, Akti­ons­ta­ge, Füh­run­gen, Mit­mach­ak­tio­nen und eine Podi­ums­dis­kus­si­on.

Zum Auf­takt eröff­ne­te das Muse­um die neue Dau­er-Wech­sel-Aus­stel­lung „Made in Schram­berg“ am Frei­tag, 20. Sep­tem­ber.  Am Sams­tag dis­ku­tier­ten Zeit­zeu­gen und Kom­mu­nal­po­li­ti­ker vor eher klei­nem Publi­kum über die Ent­ste­hung des Schram­ber­ger Muse­ums und wie es wei­ter gehen soll. Am Nach­mit­tag zeig­ten Aus­zu­bil­den­de eini­ger Schram­ber­ger Betrie­be, was in ihnen und ihren Aus­bil­dungs­be­trie­ben steckt.

Die neue Dau­er-Wech­sel-Aus­stel­lung ”Made in Schram­berg”. Fotos: him

„Eine Tüte Bun­tes“ für Kin­der mit Krea­tiv­werk­statt, Spiel­mo­bil, Muse­ums­ral­lye und Lese­ecke hieß es dann am Sonn­tag, 22. Sep­tem­ber. Der Diens­tag war anschlie­ßend der Archäo­lo­gie  gewid­met: Moritz See­bur­ger aus Dun­nin­gen berich­te­te von sei­ner Arbeit. Raphae­la Schnei­der und Cars­ten Kohl­mann vom Muse­um nutz­ten den ”Tag der Uhr” am Mitt­woch, um über die Kunst­uhr und die Bedeu­tung der Uhr für Schram­berg zu berich­ten.

Am ”Tag der Kera­mik” am Don­ners­tag sprach Annet­te Hehr über die Schram­ber­ger Samm­lung. Mit einer gro­ßen Aus­stel­lungs­er­öff­nung von Podi­um Kunst erleb­te die Fest­wo­che am Frei­tag­abend einen wei­te­ren Höhe­punkt.  Bil­der von Rémy Tre­vi­san zogen eine gro­ße Schar Kunst­freun­de ins Schloss. 

Blick in die Rémy Tre­vi­san Austel­lung: Voya­ge 32

Zum Abschluß am Sams­tag hat­ten die Muse­ums­leu­te den Tag der All­tags­kul­tu­ren ange­setzt. Eine Rei­he (Kunst-) Hand­wer­ke­rin­nen und Hand­wer­ker zeig­te tra­di­tio­nel­les und moder­nes Hand­werk: Vom Spit­zen­klöp­peln über die Fas­nets­ma­le­rei das Fil­zen und Per­len­bas­teln bis hin zur  Bürs­ten- und Stuhl­flech­te­rei mit Mit­ar­bei­tern der Stif­tung st. Fran­zis­kus aus Hei­li­gen­bronn.

Tra­di­tio­nel­le Küche mit Maul­ta­schen und Kar­tof­fel­sa­lat, roten Würs­ten oder Kaf­fee und Kuchen gab‘s natür­lich auch.