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Mittwoch, 12. August 2020
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    Wiederöffnung der „Sammlung Dursch“ im Dominikanermuseum

    ROTTWEIL – Nach rund 16 Monaten Bauzeit wird am Freitag, 22. November, die Abteilung „sakrale kunst des mittelalters – sammlung dursch“, Zweigmuseum des Landesmuseum Württemberg, im Dominikanermuseum Rottweil wiedereröffnet. Die rund 180 gotischen Bildwerke werden in einer zeitgemäßen Konzeption und Gestaltung für ein breites Publikum präsentiert. Am Samstag und Sonntag, 23. und 24. November, kann die Ausstellung von 10 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt besichtig werden.

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    Die „Sammlung Dursch“ im Dominikanermuseum Rottweil zählt zu den überregional bedeutenden Ausstellungsstätten gotischer Skulpturen. Mit rund 180 teils mehrteiligen Objekten aus der Zeit des 13. bis 17. Jahrhunderts stellt sie – neben der Skulpturensammlung des Landesmuseums Württemberg – das wichtigste Ensemble spätmittelalterlicher Skulpturen aus Schwaben dar. Die Rottweiler Kollektion umfasst ausschließlich Objekte aus sakralen Kontexten, vornehmlich Bildwerke aus Holz, das heißt vollplastische Skulpturen und Reliefs, sowie einige Tafelbilder.

    Kunsthistorisch bedeutend ist die Sammlung aufgrund einiger Hauptwerke der schwäbischen Skulptur, darunter zentrale Arbeiten Hans Multschers, Michel Erharts oder Hans Thomans. Eine Besonderheit ist, dass das Konvolut von einem einzigen Sammler zusammengetragen wurde: Johann Georg Martin Dursch (1800 – 1881) war katholischer Stadtpfarrer und Dekan in Rottweil und ein Pionier auf den Gebieten der Bewahrung und Vermittlung mittelalterlicher Skulpturen. Seine Sammlung zeichnet sich durch eine ungewöhnliche zeitliche, regionale und gattungsspezifische Geschlossenheit aus. Als Abteilung „sakrale kunst des mittelalters – sammlung dursch“ ist sie Bestandteil des Dominikanermuseums Rottweil und zugleich Zweigmuseum des Landesmuseums Württemberg.

    Im Spätmittelalter war das Leben stark von der christlichen Religion geprägt und so war auch sakrale Kunst auf vielfältige Weise Bestandteil des Alltags. Die Objekte der „Sammlung Dursch“ ermöglichen Einblicke in diese mittelalterliche Glaubens- und Lebenswelt und können zudem als Menschenbilder zum überzeitlichen Dialog über existenzielle Themen anregen. Die Objekte in ihrer kulturhistorischen Bedeutung zu vermitteln und gleichzeitig Verbindungslinien zu unseren heutigen Erfahrungswelten aufzuzeigen sowie die künstlerische Qualität der Objekte noch mehr strahlen zu lassen, sind die Leitgedanken der Neugestaltung.

    Ein weiteres Anliegen der Neuaufstellung der Abteilung „sakrale kunst des mittelalters – sammlung dursch“ im Dominikanermuseum Rottweil ist es, das Erbe des Sammlers Johann Georg Martin Dursch im 21. Jahrhundert fortzuführen und zu aktualisieren. Daher werden auch künftig alle rund 180 Objekte gezeigt. Damit bleiben für die Besucherinnen und Besucher der spezifische Charakter der Sammlung und ihre besonderen Qualitäten nachvollziehbar. Ferner wird insbesondere Fachbesuchern das vergleichende Betrachten einer Fülle von spätmittelalterlichen Bildwerken ermöglicht, ein Alleinstellungsmerkmal, nicht nur in der Museumslandschaft Baden-Württembergs.

    Die Abteilung wurde seit der Einweihung des Dominikanermuseums Rottweil im Jahr 1992 – abgesehen vom 2010 neu konzipierten Weckmann-Raum – weitgehend unverändert präsentiert. Die vor rund 30 Jahren entwickelte Ausstellung war gemäß den damaligen wissenschaftlichen und museumsgestalterischen Standards sehr aufwendig gestaltet. Für eine zeitgemäße, besucherorientierte Vermittlung im 21. Jahrhundert war jedoch eine Neukonzeption, die aktuelle gesellschaftliche und museologische Entwicklungen berücksichtigt, unabdingbar. Um eine besucherfreundliche, ein breites Publikum ansprechende Präsentation zu bieten, wurden die Ausstellungsstruktur und -gestaltung komplett erneuert. Während kunsthistorische Fragestellungen wie die Stilentwicklung die Schwerpunkte der 1992 eröffneten Schausammlung bildeten, liegt nun der Fokus stärker auf den Aussagen der Skulpturen. Dieses Konzept reflektiert zum einen, dass die Werke in ihrer Entstehungszeit nicht in erster Linie als Kunst wahrgenommen wurden, sondern christliche Inhalte transportieren und die Gefühle des Betrachters berühren sollten. Zum anderen knüpft diese Fokussierung an die Interessen Johann Georg Martin Durschs an, der die spätmittelalterlichen Werke als vorbildliche Umsetzungen religiöser Themen sah.

    Inhaltliche und optische Akzentuierungen beleuchten in der neuen Schausammlung nicht allein kulturhistorische Aspekte, sondern eröffnen darüber hinaus auch emotionale Zugänge zu den Skulpturen. Nach einer kurzen Einleitung zur Sammlung und zum Sammler wird dazu etwa die Hälfte der Objekte in thematischen Sektionen präsentiert, die wesentlichen Bildtraditionen der christlichen Kunst und ihren allgemeinmenschlichen Konnotationen gewidmet sind. Die Titel dieser Kapitel – „Liebe und Menschlichkeit“, „Freude und Dankbarkeit“, „Tod und Verzweiflung“, „Trauer und Mitleid“, „Schutz und Beistand“, „Familie und Gemeinschaft“ sowie „Schönheit und Würde“ – betonen die Überzeitlichkeit des Dargestellten und schlagen so Brücken zur aktuellen Lebenswelt. Weitere Sektionen widmen sich grundlegenden kunst- und kulturhistorischen Aspekten der Werke: Am Beispiel Niklaus Weckmanns wird eine charakteristische spätmittelalterliche Bildhauerwerkstatt vorgestellt. Der Bereich „Sakrale Kunst: Kontext und Geschichte“ thematisiert die ursprünglichen Funktionen der ausgestellten Objekte und gibt exemplarisch Einblicke in ihr Schicksal in nachmittelalterlicher Zeit. Schließlich präsentiert der Bereich „Skulpturenschatz“, für den gegenüber den Themenräumen eine andersartige Gestaltung gewählt wurde, rund die Hälfte der Objekte vergleichsweise dicht arrangiert und stellt sie chronologisch oder nach kunsthistorischen Zusammenhängen geordnet zum vergleichenden Betrachten vor.

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    In den Bereichen, die sich den überzeitlichen Gefühlswelten widmen, werden die Skulpturen auf niedrigeren Sockeln präsentiert. Besucher begegnen den Werken „auf Augenhöhe“, können Mimik und Gestik der Figuren von Angesicht zu Angesicht erleben. Für diese Ausstellungsbereiche wurden zudem sogenannte „assoziative 2 Wortfelder“ entwickelt. In Farbigkeit und Präsenz zurückgenommen, tauchen hier Schlüsselworte auf, die die Besucher anregen, einen ganz eigenen und persönlichen Zugang zu den Werken zu finden.
    An Mitmachstationen können Kinder – aber auch Erwachsene – das genaue Hinsehen üben und einen anderen Zugang zu den Objekten bekommen. Sowohl durch Hörspiele als auch Musikstücke können sich die Besucher in die Zeit des späten Mittelalters zurückversetzten. Ein kostenloses Familienheft begleitet vor allem jüngere Besucher gemeinsam mit Erwachsenen durch die Ausstellung. Interessierten bietet ein Begleitband, der zugleich Jahresgabe des Rottweiler Geschichts- und Altertumsvereins ist, einen tieferen Zugang zu den Ausstellungsthemen.

    Die Vermittlungsmodule und Publikationen wurden gefördert durch LEADER Oberer Neckar. Einen großen Beitrag zur Umsetzung der Neukonzeption leisteten rund 60 zumeist private Objektpaten, die durch ihren finanziellen und ideellen Beitrag die Wertschätzung der „Sammlung Dursch“ innerhalb der Rottweiler Bevölkerung spiegeln. Verantwortlich für das Konzept und die Gestaltung der neuen Schausammlung zeichnen Museumsleiterin Martina Meyr und Ingrid-Sibylle Hoffmann, Kuratorin am Landesmuseum Württemberg, sowie das Büro Demirag Architekten aus Stuttgart.

    Info: Folgende Führungen werden am Eröffnungswochenende anboten:

    • Samstag, 23. November: 11 und 13 Uhr Führung mit Dr. Ingrid-Sibylle Hoffmann, Kuratorin am Landesmuseum Württemberg
    • Sonntag, 24. November, 15 und 16 Uhr Einführungen in die Neugestaltung mit Museumsleiterin Martina Meyr
      Begleitbuch „Sakrale Kunst des Mittelalters – Sammlung Dursch“: Format 22 x 22 cm, 128 Seiten, rund 75 zumeist farbige Abbildungen, ISBN 978-3-928873-55-0, 12,50 Euro

     

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