SPD-Landeschef Stoch: Familien entlasten

SPD-Landeschef Stoch: Familien entlasten

„Hochkarätigen Besuch“ hatte diese Woche der SPD-Kreisverband Rottweil. SPD-Landesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender im Landtag Andreas Stoch folgte einer gemeinsamen Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden Mirko Witkowski und des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Torsten Stumpf und war zu Gast in Deißlingen. „Dort informierte sich der Landespolitiker über aktuelle Entwicklungen im Ort und Themen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wichtig waren“, heißt es in einer Pressemitteilung des SPD-Kreisverbands Rottweil. Weiter schreibt die Partei:

Gestartet wurde im „Hagestall“- der guten Stube Deißlingens. In dem historischen Gebäude wurde Andreas Stoch vom ersten Bürgermeister-Stellvertreter Bruno Bantle und vom SPD-Kreisvorsitzenden Mirko Witkowski begrüßt. Bürgermeister Ralf Ulbrich hatte sich urlaubsbedingt entschuldigt. Anschließend gab es einen kleinen Empfang und von Bruno Bantle eine kurze Vorstellung der Gemeinde Deißlingen. „Das Herz der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg“ sei Deißlingen, so Bantle.

Denn die Gemeinde liege zentral am Neckar zwischen Villingen-Schwenningen, Trossingen und Rottweil. Mit rund 6000 Einwohnern zählt Deißlingen zu den größten Landgemeinden im Landkreis Rottweil. Damit aber nicht genug- Deißlingen ist immer wieder Vorreiter beim Klimaschutz und bei Nachhaltigkeitsthemen. Mit einem eigenen Klimaschutzkonzept und der Umsetzung des Gemeindeentwicklungsplans ist die Gemeinde ausgesprochen aktiv und investiert vorbildlich in die Zukunft des Ortes.

So war es für die rund 20-köpfige Gruppe mit Mitgliedern aus den SPD-Kreisverbänden Rottweil und den Gästen aus den Kreisverbänden Schwarzwald-Baar und Tuttlingen um Andreas Stoch interessant, die aktuellsten Projekte im Ort anzusehen und bei einem Gemeindespaziergang ins Gespräch zu kommen.

Als ehemaliger Kultusminister interessierte sich Andreas Stoch besonders für den Neubau der Aubert-Schule. Rund 11 Millionen Euro investierte die Gemeinde Deißlingen in den Schulneubau. Für Stoch ist die Bildungspolitik eines der großen Themen im Land. Durch die Corona-Krise wurden gerade in den Kindertagesstätten und den Schulen Defizite deutlich. Die Leidtragenden seien die Familien im Land, die sich plötzlich im Home office mit völlig neuen Herausforderungen konfrontiert sahen. Die Landes-SPD habe zum Management des CDU-geführten Kultusministerium mit dem „krisenfesten Klassenzimmer“ ein klares Alternativkonzept zu bieten. Dies werde man immer wieder einbringen, um die Menschen im Land zu unterstützen und die Familien zu entlasten, so Stoch weiter.

Um die „Neue Ortsmitte“ ging es im zweiten Teil des Spaziergangs. Obwohl Deißlingen hier zukunftsweisend plant und in der Ortsmitte kombinierte Wohn- und Arztpraxisräume gebaut hat, sei es, so Bruno Bantle, extrem schwierig, Ärzte in den ländlichen Raum zu bekommen. Dieses Thema ist im gesamten Kreisgebiet wichtig, wie auch SPD-Kreisvorsitzender Mirko Witkowski aus der Schramberger Sicht weiß. Dort sucht man im Stadtteil Tennenbronn dringend nach einem Nachfolger für die Hausarztpraxis. Kritisch sah der SPD-Landesvorsitzende Stoch über die Gesundheitsversorgung hinaus das Thema „Wohnen“. Es darf nicht so kommen, dass „Wohnen zur neuen sozialen Frage wird“, zeigt sich Stoch besorgt über die aktuellen Entwicklungen.

Auf der Terrasse des „Orient“-Kebap-Lokals in der Gupfenstraße in Deißlingen fand die Veranstaltung ihren Abschluss. Dort bedankte sich Stoch für die Einladung nach Deißlingen und betonte, dass die SPD solidarisch zu Hilfesuchenden und Bedürftigen stehe und sich stets dafür einsetzen werde.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 14. August 2020 von Pressemitteilung (pm). Erschienen unter https://www.nrwz.de/landtagswahl-baden-wuerttemberg-2021/271673/271673