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Dienstag, 22. September 2020

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Sumpfrohrsänger kann bis zu 100 Vögel imitieren

Die Grüne-Landtagskandidatin Sonja Rajsp und Oliver Burry vom Nabu im Naturschutzgebiet Linsenbergweiher unterwegs

Die Grüne Landtagskandidatin Sonja Rajsp war mit Oliver Burry vom Naturschutzbund (Nabu) im Naturschutzgebiet Linsenbergweiher bei Göllsdorf unterwegs. In unserer Rubrik zur Landtagswahl  2021 veröffentlichen wir künftig die Pressemitteilungen der Kandidatinnen und Kandidaten im Wortlaut. Hier der Bericht von Sonja Rajsp:

Der Linsenbergweiher bei Göllsdorf. Fotos: pm

Burry, seit 2017 erster Vorsitzender des Nabu Spaichingen, hat seit 30 Jahren Erfahrung im Bereich Artenschutz. „Mit 13 habe ich angefangen zu kartieren, der Rotmilan hat mein Interesse geweckt.“ Seitdem habe er sich viel Wissen angeeignet, er erkennt 140 Vogelarten am Gesang.

Dieses Wissen präsentierte Burry Landtagskandidatin Sonja Rajsp aus Lauterbach. Goldammer, Reiherente, Sumpfrohrsänger, Teichrohrsänger, Wasserralle und Feldschwirl begegnen den beiden. Vor allem die vielen Feldschwirle mit ihrem Rrrrr, Rrrrrr beeindrucken den Fachmann Burry. „Das ist ein guter Indikator für dieses Feuchtgebiet mit seinem breiten Schilfgürtel“, erklärt er.

Zu viele Bäume schaden eher

Schwieriger sei es beim Braunkehlchen, das leider nichts von sich hören und sehen ließ. „Braunkehlchen brauchen eine halboffene Landschaft, großräumige Flächen und halbhohe Hecken“, weiß Burry. Die Steinriegelhecken, die zu Baumreihen geworden sind und jetzt wie Stellwände in der Gegend stehen, seien da kontraproduktiv. Man könnte hier noch viel an Bäumen wegnehmen, dann käme auch das Braunkehlchen wieder zurück. Auch Raubwürger und Neuntöter brauchten die freien Flächen.

Die Problematik des Zuforstens ist auch Sonja Rajsp bekannt. „Viele Ausgleichsmaßnahmen fordern Aufforstung. Dabei wäre es für viele Tiere, die auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen, in unserer Kulturlandschaft viel eher angebracht, zu lichten und Flächen offenzuhalten“, konstatiert sie. Offenhaltung sei aber mit viel Aufwand verbunden. „Landwirtschaft, Nebenerwerbslandwirtschaft und Schäferei sind hierfür unschätzbar wertvoll.“

Rajsp hält Ausschau am Linsenbergweiher.

Das Auerhuhn als Klimaverlierer

Das gelte vor allem auch für das Auerhuhn, das sich in reich strukturierten, halboffenen Kiefernwäldern mit Heidelbeerbewuchs wohlfühlt. Das sei am Linsenbergweiher noch nie heimisch gewesen, wohl aber im Westen des Landkreises. Noch gibt es eine Population bei Schenkenzell. In Tennenbronn, so Rajsp, gebe es zwar den Auerhuhn-Wanderweg, aber nicht das dazu passende Tier.

Strategisch ist die Gegend bei Lauterbach und Schramberg als „Übertritt“ sehr wichtig, da sich hier die verschiedenen kleinen Populationen des Nord-, Mittel- und des Südschwarzwaldes „begegnen“ könnten, was auch gut für den Genpool wäre. Leider zählt Auerwild zu den sogenannten „Klimaverlierern“ – vielerorts ist es den scheuen Tieren hier nicht nur zu eng und laut, sondern auch zu warm geworden.

Zielkonflikte

Oliver Burry brennt für den Artenschutz. Vieles habe man erreicht, aber vieles sei verlorengegangen. „Wenn ich meine heutigen Kartierungen mit denen aus meiner Anfangszeit vergleiche, dann könnte ich heulen“, sagt er. „In 30 Jahren haben wir 40 Vogelarten verloren. Aber ich kämpfe weiter.“ Klimaschutz sei wichtig, aber Artenschutz auch.

Klimaschutz und Artenschutz führten manchmal zu Zielkonflikten, stimmt Sonja Rajsp zu. Wenn zum Beispiel Windräder wichtig seien, um sauberen Strom aus erneuerbaren Energien zu produzieren, müsse selbstverständlich der Artenschutz genau geprüft werden.

Und wenn es den Anschein hat, als würden viele verschiedene Vögel singend im Gebüsch hocken, dann ist das der Sumpfrohrsänger, der den Gesang von bis zu 100 Vogelarten imitieren kann. Dieser begabte Vogel gab Rajsp und Burry ein Konzert und imitierte Star, Spatz, Blaumeise, Rauchschwalbe und Amsel.

 

 

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