Einige Anwohner sind gegen die Lage – aber nicht alle

Auch ich war in der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag, den 26. März 2015, aber ganz im Gegensatz zu unserem Nachbarn war ich nicht entsetzt, sondern positiv überrascht. Ist es nicht eine super Sache, wenn eine auswärtige Gesellschaft in der Schramberger-Talstadt ein solches Projekt umsetzen will? So wie das ehemalige Haas-Gelände heute aussieht, ist alles andere was danach folgt, um Klassen besser.

Mit Transparenz wird geworben, mit Intransparenz entschieden

Als aufmerksamer Beobachter und Leser über die Weiterentwicklung der Standortsuche für eine JVA, hier explizit in Rottweil bin ich schon etwas erstaunt über den schnellen Gesinnungswandel des Rottweiler Stadtrates. Weniger erstaunt bin ich allerdings über die ausgesprochene Drohung der Staatsrätin Erler: "Esch oder gar nicht" wie aus der Presse zu entnehmen war.

Arbeitsplätze sichern…!!!???

Der Fisch ist geputzt, so scheint es, glaubt man den vielen Berichten der lokalen Presse und den Meinungen in den Bürgerversammlungen zum Thema Großgefängnis auf dem Esch. Nein, ich glaube das nicht, denn ein letzter Funke Demokratieverständnis steckt immer noch in mir.

Ein großes Lob an die Stadtgärtner

Wird  die Sparte Leserbrief doch häufiger genutzt um Unmut über eine Entscheidung, Meinungsäußerung in der Stadt kund zu tun, möchten wir heute den Stadtgärtnern ein großes Lob für die schöne Gestaltung des Kreisels beim Heimburger (Kreuzung Marxstr/Schrambergerstr.) aussprechen.

Die „Festung” auf dem Esch ist gut für Rottweil

Manche Leser werden sich wundern, warum der Gefängnisstandort"Esch", der 2008/2009 mit großer Mehrheit ( gegen die Stimmen von Manfred Geiger  und meiner) abgelehnt worden ist, jetzt wieder an erster Stelle eines möglichen " Großgefängnisses" favorisiert wird.

Irrwege zum Gefängnis-Neubau

MEINUNG. Es ist unfassbar: Da zieht sich der Rottweiler Gemeinderat einen ganzen Tag zur Klausurtagung zurück, um die Strategie für die nächsten Jahre festzulegen – und hat dann nur vier Tage später keine einheitliche Strategie für die wichtigste Frage der nahen und ferneren Zukunft: die Standortsuche für eine neues Gefängnis. Und so ging es kunterbunt durcheinander: Es wäre ein gutes Signal, meinte die CDU, wenn der Gemeinderat einhellig seinen Beschluss bekräftigt, dass er das Gefängnis auf Rottweiler Gemarkung begrüßt. Das ist sinnvoll, und darüber waren sich auch alle einig, aber nicht alle stimmten zu. Es wurde versäumt, sich im Vorfeld abzusprechen. Das ist nicht besonders professionell.

Gemeinderat Rottweil und die Burger-Passage: Einfach nur peinlich

Beschämend und feige ist die Entscheidung des Rottweiler Gemeinderates, die Otto-Burger-Passage nicht umzubenennen. Ob jemand aktiver, besonders aktiver oder "mitlaufender" Nationalsozialist war - als Namensstifter kommt er weder in Rottweil noch andernorts infrage.

Gigantismus in Rottweil – neues Monstergebäude abgenickt

Am 27.09.2012 meldete die Stadt Rottweil, dass sich die ACTIV Group gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt hat. Sie baut 3000 qm Fläche für Einzelhandelsgeschäfte, 900 qm Büro und 250 Parkplätze davon 40 oberirdisch.

Willkommenskultur wird zerschlagen

Mit großem Befremden  erfuhr ich von der nächtlichen Abschiebung eines Somaliers, der seit sieben Monaten in Lauterbach lebte. Ich kenne diesen jungen Menschen persönlich, der sich durch die Bereitschaft für eine offene Zusammenarbeit und Unterstützung, insbesondere durch die Dolmetscherdienste gerade auch für arabisch sprechende Familien, mehr als verdient gemacht hat. 

Monster-Kommerzbau mit Penthouse

Am 26. März abends kommen wir (einige weitere Anlieger und ich) in die öffentliche Gemeinderatssitzung zur Vorstellung der sogenannten „Ärztehausplanung“ für das ehemalige Haas-Gelände im Bereich Lauterbacher, Töss- und Leibbrandstraße. Und hören Unfassbares! Man erfuhr lediglich aus der Presse von diesem Vorhaben, die Anlieger wurden im Vorfeld weder gefragt noch in die Gespräche einbezogen.

Betreuung an der Schule steht?

Ist das wirklich so? Laut Renate Much, der bisherigen Leiterin des Familiennetzwerkes, beträgt die momentane Arbeitszeit der Betreuungskräfte in der "Verlässlichen Grundschule" 741 Stunden im Jahr. Laut dem Beschluss des Verwaltungsauschusses beträgt diese in der Neuregelung noch 613 Stunden im Jahr. Wo bleiben die restlichen fast 130 Stunden? Bisher waren für Vorbereitung, Dienstbesprechung, Elternarbeit und ähnliches zwei Stunden pro Woche kalkuliert und auch notwendig. Die Stadtverwaltung geht von 1 1/2 Stunden aus. Hochgerechnet aufs Jahr ergeben sich 23 Stunden weniger Vorbereitungszeit. Fehlen also immer noch ungefähr 100 Stunden. Diese Zeit fehlt dann wohl bei den Betreuungszeiten.

Schokoladenseite

Die Visitenkarte einer Stadt hat viele Facetten. Dabei zählt - das weiß jeder - der erste Eindruck. Wie gut daher, dass die Zufahrten in die Stadt ins Visier der Stadtplaner geraten sind. Zu lange wurden dort Schattenbereiche toleriert, die im krassen Gegensatz zur sonst ganz schmuck geratenen Innenstadt stehen.

„Wie lange warten wir noch?“

Dem Leserbrief von Stefan Wiedmann zum Thema Schulentwicklung in der Region Schramberg kann ich nicht widersprechen. Obwohl ich nicht gerne Leserbriefe schreibe, möchte ich seinen Ausführungen noch ein paar Fragen an die Stadt Schramberg anhängen:

Wo bleibt die regionale Schulentwicklungsplanung?

Wohin steuern unsere Schulen in der Region? Welches ist die beste Schule im Land? Was unternehmen die Verantwortlichen, um die im Umbruch befindliche Schullandschaft auch in unserem abgeschiedenen Teil des Landkreises Rottweil für Eltern, Schüler und Gemeinden attraktiv  zu erhalten?

Krach und Lärm um Jugendherberge…oder vielleicht.…. viel Lärm um Nichts?

Ein Leserbrief im Originaltext zu unserer Berichterstattung über den Streit zwischen Dr. Thomas Pahl und der Stadt Rottweil um die Jugendherberge:

Oh, du stille Zeit…

Das Fest, es kömmt mit lautem Schalle,

Diplomatische Versprengungen

Die ersten Nachrichten des Tages serviert mir stets mein Radiowecker, da kann es schon mal vorkommen, dass die Meldungen zwar in mein Ohr, nicht aber vollständig in die tiefste Bewusstseinsebene vordringen, sondern irgendwo in den äußeren Hirnrindenschichten herumdümpeln.

Leerstände sind dramatisch

Der Antrag der Fraktion SPD/Buntspecht weist in die richtige Richtung, aber die Stadtverwaltung will die Problematik offensichtlich nicht wahrhaben. Seit der Eingemeindung Tennenbronn am 27. Januar 2006 hat die Stadt Schramberg bis heute etwa 2000 Einwohner verloren. Bei einer Haushaltsgröße von 2 Personen sind somit 1000 Wohnungen leer geworden. Es ist kein Wunder, dass sich deshalb die Immobilienpreise in Schramberg im freien Fall befinden.

Bauausschuß hat zur KiTa Friedrichsplatz richtig entschieden!

In dem Gebäude Friedrichsplatz 16 soll in den oberen Etagen ein Kindergarten eingerichtet werden. Dazu soll an der Rückseite des Gebäudes eine Fluchttreppe gebaut werden. Der Bauausschuß der Stadt Rottweil hat dieses Vorhaben abgelehnt.

Verschmutztes Trinkwasser? Das denkt ein Rottweiler Weinhändler darüber

Auf die Nachricht vom verschmutzen Rottweiler Trinkwasser reagiert der Weinhändler Michael Grimm auf seine ganz eigene, humorvolle Weise. Für uns hat er seine Gedanken zum Tage aufgeschrieben. Hier sind sie:

Pestizidfreie Städte sind möglich

Der Einsatz des Pflanzenvernichtungsmittels „Roundup“ von Monsanto zur kommunalen Grünflächenpflege mag sich ökonomisch rechnen. Ökologisch ist dies aber nicht zu akzeptieren.

Überstunden unterm Sofa

Um Gerüchten vorzubeugen, soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass das kurze aber effiziente Zusammentreffen mit Claus W. neulich nicht ohne Folgen blieb: wir haben Familienzuwachs bekommen! Natürlich habe ich die Sache sogleich meinem Mann gebeichtet, und sein Hochziehen erst der einen, dann der anderen Augenbraue als Zustimmung gewertet. Jetzt leben sie bei uns: Irma und Fifi.

Jungliberaler: Rottweiler Gemeinderat ist in zwei Klassen unterteilt

Mit harscher Kritik reagiert der Kreisvorsitzende der Jungliberalen, Daniel Karrais, auf den Entscheid der Mehrheit des Rottweiler Gemeinderats, Stadträte ohne Fraktionsstatus nicht in den Ältestenrat der Stadt aufzunehmen. Karrais bezeichnet das Verhalten der Fraktionen als 'Besitzstandswahrung'. Er argumentiert, dass es zu einem Desinteresse junger Leute an der Politik auch auf lokaler Ebene führe.

Schlechtes Beispiel für Politik der gegenseitigen Wertschätzung und Akzeptanz

Zu unserer Berichterstattung über den Rottweiler Ältestenrat hat uns folgender Leserbrief erreicht: 'In Rottweil waren vor der Kommunalwahl alle Parteien und Gruppierungen darauf bedacht, zumindest verbal an Jungwählerinnen und Jungwählern interessiert zu sein oder auch junge Leute auf ihre Listen zu bekommen. Vielleicht ist es in dem ein- oder anderen Fall auch gelungen. Aber was jetzt entschieden wurde, die Ausgrenzung von Nicht-Fraktionsangehörigen für den Ältestenrat ist ein schlechtes Beispiel für eine Politik der gegenseitigen Wertschätzung und Akzeptanz.

Spät, aber ehrlich

Das einstimmige Votum des Gemeinderats Schramberg, posthum dem ehemaligen Reichstatthalter Wilhelm Murr die Ehrenbürgerwürde abzuerkennen, kommt spät, aber doch ehrlich.

Alle Gemeinderäte haben ein Informationsrecht

Der Gemeinderat Rottweil hat die bisherige Fraktionssprecherrunde durch einen Ältestenrat ersetzt und damit seine Hauptsatzung geändert.Das ist nach § 33 a der Gemeindeordnung zulässig und im Prinzip vom Verfahren her nichts anderes als vorher. Denn der Ältestenrat berät den Oberbürgermeister in Fragen der Tagesordnung und des Gangs der Verhandlungen des Gemeinderats.

Freud lässt grüßen, oder: Auf jeden Topf passt ein Hintern

Seit sie vermehrt großmütterlichen Verpflichtungen nachkommt, weitet sich auch unversehens wieder der Horizont hin in Richtung der ursprünglichen Dinge des Lebens und wie selbige dem Wandel der Zeit unterworfen sind. Hat man die eigenen Sprösslinge noch pflichtbewusst jeden Abend bevor man sie in den Schlaf gesungen hat, gebadet, so ist das heute geradezu verpönt. Zuviel baden schadet dem Säureschutzmantel der Haut. Das ist einleuchtend, da hätte man einstens auch schon drauf kommen können, wäre man nicht unbedarft der Babywannen- und Säuglingspflegeproduktindustrie auf den fiesen Leim gegangen.