Persönliche Animositäten mit dem Holzhammer gelöst

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Leserbrief zum Artikel: Volkshochschule schmeißt Vortragsveranstalter raus – denn „das Fass ist übergelaufen“.

Ja, ich war in dem Bildervortrag von Herrn Adler. Und ich habe auch die kritischen Töne zur VHS und zur Stadt zur Kenntnis genommen. Sie erschienen mir alle plausibel – und sind in dem NRWZ-Bericht auch sehr gut herausgearbeitet worden. Von einer Stimmungsmache kann allerdings keine Rede sein, vielmehr teile ich die Meinung von Herrn Adler, dass er auf unverständliche Tatsachen hingewiesen hat. Schließlich zeigt er auch in vielen anderen Orten seine hochinteressanten Vorträge  und kann deshalb sehr gut beurteilen „wie eine Stadt tickt“.

Mit völligem Unverständnis nehme ich zur Kenntnis, dass der Leiter der VHS Herr Frankenhauser ihm nun fristlos gekündigt hat und damit zwei fest eingeplante Vorträge in der Luft hängen. Das betrifft auch mich persönlich. Ich habe den Eindruck, dass persönliche Animositäten mit dem Holzhammer „gelöst“ wurden. Und was ist jetzt erreicht? Die Stadt  hat einen hochkarätigen Vortragenden  über Abenteuer- und Reisethemen weniger und damit ist die Region nachhaltig geschwächt, auch wenn Rottweil für solche Themen eher ein schwieriges Pflaster ist.

Und ist es das nun wirklich wert? Ich stimme mit Herrn Adler auch darin überein, dass nicht er sich rufschädigend verhalten hat, sondern dass das jetzt die VHS und die Stadt ganz gut selbst hingebracht haben.

Wilfried Geißler, Rottweil