Anregungen der Bürger auf Machbarkeit prüfen

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Leserbrief zum Verkehrsversuch in Rottweil

Ich schreibe nicht über das städtische Forum, da ich der Meinung bin, dass auch Menschen die nicht ständig im Internet und Foren unterwegs sind, das Recht auf Information und Diskussionen haben. Und wo könnten sie sich besser informieren als über ihre Heimatzeitung den Schwarzwälder Boten und über die NRWZ.

Also : Ich schlage einen zweiten Verkehrsversuch vor, denn jetzt sollte man das alles auf seine Machbarkeit überprüfen was die Bürgerinnen und Bürger angeregt haben und nicht nur sagen “ das geht nicht” oder “ das will die Stadt nicht”. Mein Vorschlag wäre und ich glaube da spreche ich vielen aus der Seele:

1.)Die Neutorstrasse und die Waldtorstrasse wieder beidseitig befahrbar machen wie sie ursprünglich waren. Da dort ohnehin schon die 20 km Regelung gilt die damals Adalbert Hugger richtigerweise angeregt hat, ist ein Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmer entspannt und sicher möglich.

2.) Gleichzeitig die Zufahrt zum Kapuzinerparkplatz wieder öffnen. Mit ein bisschen guten Willens könnte man auf diesen 20 m sowohl die Zu- als auch die Abfahrt zulassen. Damit wäre der Stadtgraben, der ja ja schon ein Park ist und hoffentlich noch zur Landesgartenschau aufgewertet wird, entlastet. Dass dort auf Dauer der Verkehr zum und vom Kapuzinerparkplatz fährt, kann ich mir nicht vorstellen. Auch der Suchverkehr im Sprengerort der stark zugenommen hat, würde dann aufhören.

3.) Die Einbahnregelung in der Schlachthausstrasse aufheben die man damals wegen der Feuerwehr gemacht hat.

Mit diesen drei Maßnahmen sind die vielen stadtnahen Parkplätze auch in der Waldtorstrasse und hinter der Gaststätte Grimm sowie beim alten Feuerwehrhaus wieder anfahren- und nutzbar und das Münster, die Geschäfte und der Markt auch von Personen die weniger gut zu Fuß sind wieder gut zu erreichen.

Thomas J. Engeser

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1 Kommentar

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Stefan Weidle
5 Monate her

Das ist alles wohlfeiles Geplänkel, verlieren in Details. Auch wenn es entsetzlich klingt, aber der Grundgedanke sollte lauten, wie man aus der Innenstadt einen nur zu Rettungs-, Liefer- und ÖPNV-Zwecken befahrbaren Lebensraum schafft. Um diesen Kosmos herum müssen dann Lösungen zu bequemer und attraktiver Zugänglichkeit ersonnen werden.
Das „Produkt“ Innenstadt muss am Markt attraktiver werden und da interessiert nicht was den dort Lebenden gefällt, sondern das „Gefallen“ der zur Belebung anvisierten. Außer natürlich, es ginge eben gar nicht um Diese. Es gab und gibt nicht genug Parkplätze, um Alle, oder sagen wir annähernd „Genügend“, einfach und bequem parkieren zu lassen, „gelöst“ wurde dieser Umstand bisher immer mit dem Kommentar „man kann ja auch mal ein paar Meter laufen“. Das entscheiden aber nicht Örtler, Stadtverwaltung, oder Gewerbevereine, sondern der Kunde und der will es schnell, schön, bequem, aufenthalts- und lebensqualitativ. Sie können noch eine raffinierte Abbiegemöglichkeit schaffen, noch eine fitzelige Tempozonenregelung und noch mehr Sünderkontrolle, aber an der eigentlichen Kernfrage ändert das nichts. Ich kann mich an das viele BlaBla zu echten Fahrradweg, oder Angebotsstreifen Frage erinnern. „Aber wie kann der gebrechliche ältere Herr denn noch einen Fernseher beim Wiest kaufen, wenn er keinen Parkplatz vor der Tür hat“? Heute wissen wir, weder bekam er das Flachbildmonster in seinen Kompaktwagen, noch war er in der Lage, die 25kg zu tragen, oder gar an die Wand zu montieren und den Sendersuchlauf hat er selbst bei seinem SABA aus den 70ern nie gefunden. Also ein Nullsummenspiel, der muss heute nur bequem und behindertengerecht parken können und flott wie trocken die Reststrecke ins Städtle gebracht werden, zum gucken und kaufen, montiert wird es vom Fachhändler, oder vom Enkele, der im Internet bestellt. Topologie passt nicht? Quartiersgespräche kamen zu anderen Anforderungen? Alles OK, aber auch hier die Frage, was ich will, denn die Belebenden wollen etwas erleben und nicht nur Anderen beim schön leben im pittoresken historischen Innenstädtchen zuschauen, ruhig, verfunkpollert und ordnungsamtlich streng bewacht. Will ich also Gewerbeimmobilien gut vermieten, oder Anschauungsobjekt denkmalschutzlich Beflissener Gelegenheitstouristen sein? Aber zäumen wir das Pferd lieber wieder vom Schwanz her auf, dann verläuft sich die Sache wieder auf halbem Weg beim sinnfrei herumdoktern und am Ende heißt es dann im Blättle wieder „Parksündern wird auf die Pelle gerückt, Rasern geht es an den Kragen, ab jetzt wird abgeschleppt, wer sich nicht an die Regeln hält…“ und dabei wollten die doch nur beleben und Geld ausgeben.

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