Beim Gasbezug läßt sich noch deutlich mehr Geld sparen

Leser­brief zum Arti­kel „Kampf um den Strom­kun­den: ENRW mahnt Wett­be­wer­ber ab”

Zurecht weist die ENRW in ihrem Pres­se­ar­ti­kel auf eine ver­werf­li­che Wer­be­me­tho­de eines ihrer Wett­be­wer­ber auf dem Strom­markt hin. Sicher­lich ist die kri­ti­sier­te Metho­de aber eine Aus­nah­me und kei­nes­wegs reprä­sen­ta­tiv für die gesam­te Bran­che und soll­te daher nie­mand davon abhal­ten Preis­ver­glei­che anzu­stel­len.

59 güns­ti­ge­re Anbie­ter gegn­über der ENRW führt die­se Zei­tung in ihrem Arti­kel „Kampf um den Strom­kun­den“ auf. Was vie­le Ver­brau­cher nicht wis­sen ist, daß nicht nur der Strom­markt längst libe­ra­li­siert ist, son­dern auch der Gas­markt. Dies heißt, daß der Ver­brau­cher auch beim Gas­be­zug nicht mehr an das lang­jäh­ri­ge Mono­pol des ört­li­chen Ver­sor­gers gebun­den ist.

Und gera­de beim Gas­be­zug läßt sich noch deut­lich mehr Geld spa­ren, als beim Strom, wie man leicht auf den Ver­gleichs­por­ta­len Verivox.de und check24.de fest­stel­len kann.
Nicht nur Besit­zer von Eigen­hei­men und Eigen­tums­woh­nun­gen, son­dern auch jeder Mie­ter kann über die­se Por­ta­le fest­stel­len, ob die Ener­gie kos­ten­be­wußt ein­kauft wird.

Gege­be­nen­falls soll­te der Mie­ter bei sei­nem Ver­mie­ter und Besit­zer von Eigen­tums­woh­nun­gen bei ihrer Haus­ver­wal­tung rekla­mie­ren. Ein Wech­sel des Lie­fe­ran­ten ist ein­fach und der neue und preis­güns­ti­ge­re Lie­fe­rant über­nimmt in der Regel sogar die Kün­di­gung des Alt­ver­tra­ges zum rich­ti­gen Zeit­punkt.

Heinz Hecke­le, Rott­weil