Braucht es für das OB-Amt wirklich so wenig?

Leser­brief zu den Ansich­ten des OB-Kan­di­da­ten Harald Becker:

Beim Lesen der Pres­se­er­klä­rung des OB-Kan­di­da­ten Becker fällt die Pas­sa­ge beson­ders auf, wonach er zwar poli­tisch tätig sei, aber kei­ne Erfah­rung in der öffent­li­chen Ver­wal­tung habe. Das sei nicht wei­ter schlimm, da er es in Rott­weil mit einer rou­ti­nier­ten Mann­schaft im Fal­le sei­ner Wahl zu tun haben wer­de. Dies ist zunächst ein wun­der­ba­res Lob für die Schaf­fens­kraft, Tüch­tig­keit und Kor­rekt­heit der Rott­wei­ler Stadt­ver­wal­tung und da hat er recht. Aber offen­kun­dig liegt hier gleich­zei­tig eine völ­li­ge Unter­schät­zung des Amts eines Ober­bür­ger­meis­ters vor. Mit Man­gel an Erfah­rung und even­tu­ell sogar Blau­äu­gig­keit jeden­falls lässt sich das Ober­bür­ger­meis­ter­amt nicht aus­fül­len. So geht es gleich gar nicht.

Arved Sass­nick, Rott­weil