Leser­brief zum Arti­kel „Ein Hel­mut-Kohl-Platz in Rottweil?”

Jetzt, ange­sichts des Für und Wider um einen Stra­ßen­na­men für Hel­mut Kohl, wäre genau der rich­ti­ge Zeit­punkt gekom­men, dass sich Rott­weil auf sei­ne Part­ner­städ­te besinnt.

Denn wer als neu­gie­ri­ger Tou­rist die Städ­te­freund­schafts­ta­feln am Orts­rand unse­rer Stadt erblickt, muss den Ein­druck der Ver­nach­läs­si­gung bekom­men. Sei es von Zim­mern oder von Obern­dorf her: schief, ange­ros­tet, aus­ge­bleicht – Imst, Brugg, L’Aquila, Hyè­res. Schö­ne Städ­te, die es nicht ver­die­nen, auf solch einem „Ban­ner“ unter den Fit­ti­chen des Rott­wei­ler Adlers zu ste­hen. Ange­sichts gro­ßer Vor­ha­ben darf man das Klei­ne vor Ort nicht aus Augen verlieren.

Scha­de, denn hier ver­gibt Rott­weil eine gute Chan­ce, sei­ne Städ­te­freund­schaf­ten inner­halb Euro­pas ange­mes­sen zu präsentieren.

Bea­te Föh­les, Rottweil