Leser­brief zur grü­nen Podi­ums­dis­kus­si­on „Bezahl­ba­res Woh­nen im länd­li­chen Raum”.

Bezahl­ba­res Woh­nen im länd­li­chen Raum”, so der Titel einer Podi­ums­dis­kus­si­on der Grü­nen, aus der die zahl­rei­chen Zuhö­rer viel ler­nen konn­ten. Zum Bei­spiel: die Vie­len, die wenig haben, fin­den fast nichts Bezahl­ba­res bei der Suche nach einer Woh­nung. Auch nicht „im länd­li­chen Raum”.

Der Markt wird’s nicht rich­ten: die Ren­di­te winkt eher im Hoch­prei­si­gen. Die Kom­mu­ne – kann ein­grei­fen (Pal­mer, Tübin­gen), traut sich aber meist nicht (Broß, Rott­weil). Die Eigen­tü­mer selbst könn­ten mal anfan­gen, die vie­len Leer­stän­de zu ver­mie­ten. Denn: Eigen­tum ver­pflich­tet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Woh­le der All­ge­mein­heit die­nen‘, Arti­kel 14 Abs.2 des Grund­ge­set­zes.

Die Stadt könn­te  wenigs­tens eine Akti­on „zusammenruecken.rw” orga­ni­sie­ren.

Mit dem Titel­song (Brecht , Drei­gro­schen­oper): Wach‘ auf, du ver­rot­te­ter Christ! Mach Dich an Dein sün­di­ges Leben, zeig‘, was für ein Schur­ke Du bist, der Herr wird es Dir dann schon geben.

Bern­hard Pahl­mann, Rott­weil