Leser­brief zum Wahl­kampf in Zim­mern:

In Zim­mern Frau Merz ihre Röss­lein ein­spannt. Sie führt sie zum Wahl­kampf mit Schwung und galant. Dem Wahl­volk dem schaut sie mit Klug­heit aufs Maul und führt mit Bra­vour Leit­seil, Wagen und Gaul.

Sie spricht mit den Men­schen und geht auf sie zu, sie ackert in Zim­mern ohn‘ Rast, ohne Ruh. Sie lenkt ihr Gespann auf ein neu­es Ter­rain, eine Frau auf dem Rat­haus gäb‘ neu­en Elan.

Im Kampf um den Wahl­sieg gibt’s vie­les zu tun. Da darf sie nicht ras­ten und ahnungs­los ruh’n.: Ver­ges­sen nicht Flöz­lin­gen, Stet­ten und Hor­gen. Für die muss Frau Merz wie für Zim­mern sich sor­gen.

Enga­giert ist Frau Merz, hat Wis­sen kom­pakt, sie redet per­fekt, prä­sen­tiert sich exakt. Dabei hilft ihr Charme und gewin­nen­de Art, sie ist durch­set­zungs­fä­hig, doch auch frau­lich und zart.

Plagt Zim­mern ein „A l b – Traum“ so kann sie es wagen, dem „A l b“ sich zu stel­len, den Kampf anzu­sa­gen. Sou­ve­rän ist dies Dorf und eman­zi­piert, genau wie die Frau, die‘s wohl künf­tig regiert.

Ist dann mit viel Ein­satz der Wahl­kampf geschafft, dann star­tet, so Gott will, Frau Merz mit viel Kraft als Che­fin von Zim­mern auf Herrn Masers Stuhl und lenkt des­sen Steil­pass klug wei­ter und cool.

Nur eins mög‘ sie prü­fen, beden­ken genau, ob in Schöm­berg zu blei­ben sei nütz­lich und schlau. Viel­leicht sie doch ernst­haft noch bei sich erwägt, in dem Ort zu woh­nen, wo ihr Herz künf­tig schlägt.

Man­fred Wald­raff, Zim­mern