Leserbrief: Mehr Park, mehr Plätze – aber nicht für Autos

Leserbrief: Mehr Park, mehr Plätze – aber nicht für Autos

(Meinung). Große Städte machen es vor, ob Amsterdam, Kopenhagen oder Paris: Alle arbeiten an der automobilen Entlastung der Städte; alle ziehen als hochattraktive Metropolen jedes Jahr Millionen von Touristen an. Auch für Rottweil sollte die Devise lauten: Nicht mehr Verkehr in die Innenstadt ziehen, sondern bestehende Parkplätze – auch situativ – verkehrsoptimal erschließen und anbinden.

Das geplante Parkhaus auf der Groß’schen Wiese im Süden der Stadt ließe sich mit kleinen, wendigen und in kurzen Takten fahrenden E-Bussen gut ans Zentrum binden. Im Norden ist ein Kurzzeitparken beim Culinara oder auf dem Sonnenparkplatz möglich. Die Innenstadt muss ein Magnet für Einwohner wie Besucher werden – mit attraktivem Einzelhandel, Cafés mit Flair, einem wieder von Menschen belebten und mit Bäumen bepflanzten Friedrichsplatz und einem wirklichen Grüngürtel um die Kernstadt.

Die kleine grüne Oase im Nägelesgraben, die gerade erst voll erblüht ist, und der Abenteuerspielplatz für die Kinder in unserer Stadt sind erste wirklich überzeugende Schritte in die richtige Richtung. Sie müssen nicht nur erhalten werden, sondern in Zukunft mehr Raum bekommen. Darum: Kein Parkhaus im Nägelesgraben!

Sabine Bob, Tobias Kammerer, Andreas Leichtle, Christoph Wiest, Rottweil

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 2. Oktober 2021 von NRWZ-Redaktion. Erschienen unter https://www.nrwz.de/meinung/leserbrief-mehr-park-mehr-plaetze-aber-nicht-fuer-autos/325152