Leserbrief zu: „Fahrradbeauftragter abgelehnt”

Wir bedau­ern sehr, dass die vier CDU Stadt­rä­te in der Sit­zung des AUT am 25. Febru­ar die Ein­rich­tung eines ehren­amt­lich täti­gen Fahr­rad­be­auf­trag­ten der Stadt Schram­berg abge­lehnt haben. Die CDU Gemei­ne­rä­te hat­ten einen sol­chen ehren­amt­li­chen Rad­be­auf­trag­ten für schlicht unnö­tig befun­den. Wir stel­len dazu fest:

Es gibt eini­ge Berei­che in der Stadt, in denen Hand­lungs­be­darf besteht. In der Tal­stadt geht es um den Bereich der Fuß­gän­gerz­oh­ne, Bruck­beck und City­hoch­haus. Es gibt Unklar­hei­ten im Bereich der Bären­kreu­zung auf dem Sul­gen. Wei­te­re Punk­te sind die Orts­durch­fahrt Hei­li­gen­bronn. Es geht um fahr­rad­freund­li­che Rege­lun­gen in Ten­nen­bronn und Wald­mös­sin­gen. Es geht um eine gute Anbin­dung zwi­schen den ver­schie­de­nen Stadt­tei­len.

Der gro­ße Vor­teil eines Rad­be­auf­trag­ten besteht dar­in , dass er Anre­gun­gen und Vor­stel­lun­gen aus der Bür­ger­schaft bün­deln kann und der Stadt als Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung steht. Es ver­ein­facht eine gute Pla­nung sei­tens der Stadt sicher nicht, wenn ver­schie­de­ne Bür­ger ein­zeln ihr Anlie­gen an die Stadt­ver­wal­tung her­an­tra­gen, bezie­hungs­wei­se die Stadt­ver­wal­tung dann auch auf jeden Bür­ger ein­zeln reagie­ren muss.

Weil wir nach­voll­zie­hen konn­ten, dass ein Rad­be­auf­trag­ter aus der Ver­wal­tung Kos­ten ver­ur­sacht hät­te, waren wir ein­ver­stan­den, dass die­se Auf­ga­be von einem/er ehren­amt­lich täti­gen Bürger/in geleis­tet wird.

Damit hät­te man zwei Vor­tei­le gebün­delt. Die Stadt hät­te mit einem Ansprech­part­ner für eine Zeit­er­spar­nis gesorgt und hät­te außer­dem kei­ner­lei Kos­ten dafür auf­wen­den müs­sen.
Wir wis­sen, dass es in Schram­berg und den Ort­tei­len auf­ggrund der Topo­gra­fie nicht ganz ein­fach ist, eine zukunfts­wei­sen­de Rad­kul­tur auf­zu­bau­en.

Aber mit den E-Bikes zeich­net sich durch­aus eine posi­ti­ve Ver­än­de­rung an. Jeder weiß, dass Rad­fah­ren weni­ger Abga­se und Kos­ten ver­ur­sacht, dafür aber ein Plus an Fit­ness und Gesund­heit bringt. Des­halb macht es Sinn alle Anstren­gun­gen zu bün­deln. Die­ser Auf­ga­be stellt sich ein gemein­sa­mer Arbeits­kreis der Poli­ti­schen Ver­ei­ni­gung Bunt­specht und des Orts­ver­ban­des Schram­berg – Lau­ter­bach der Grü­nen. Wir appe­lie­ren des­halb an die Stadt und die CDU Gemein­de­rä­te die Ange­le­gen­heit noch­mals zu über­den­ken und mit uns gemein­sam zu einer guten Lösung zu kom­men.

Poli­ti­sche Ver­ei­ni­gung Bunt­specht
Peter Schi­mak. Vor­sit­zen­der