Leser­brief zu „Jagd auf Bür­ger­meis­ter Scholz“

Jäger­la­tein gibt es, solan­ge es Jäger gibt. Meis­tens ent­lockt es dem Zuhö­rer ein Schmun­zeln und bei den Jägern ein herz­li­ches Geläch­ter, wenn der Betref­fen­de dar­auf her­ein­fällt. Aber dass es so unter die Gür­tel­li­nie geht und sich eigent­lich im Bereich der üblen Nach­re­de und der Ver­leum­dung bewegt, das ist neu.

Ob Herrn Win­ter klar ist, dass er mit sol­chen Aus­sa­gen sei­ne Zuver­läs­sig­keit als Jäger in Fra­ge stellt? Hier ist doch ein­mal mehr der Kreis­jä­ger­meis­ter bezie­hungs­wei­se die Kreis­jä­ger­ver­ei­ni­gung gefor­dert, denn Jäger, die einen Bür­ger­meis­ter einer Straf­tat beschul­di­gen, ohne einen hand­fes­ten Beweis zu haben, schä­di­gen das Anse­hen der gesam­ten Jäger­schaft enorm. Zumal ein Die­tin­ger Jagd­päch­ter dem Herrn Win­ter im Jahr 2002 die Gele­gen­heit zur Mit­pacht gebo­ten hat.

Dem Bür­ger­meis­ter nun auf ver­leum­de­ri­sche Wei­se einen schwar­zen Peter zuzu­schie­ben, ist unters­te Schub­la­de. In Jäger­krei­sen ist es bekannt, dass Alfred Win­ter ger­ne strei­tet, dass er aber nun gegen den Jag­päch­ter strei­tet, der ihm die Jagd­pacht sei­ner­zeit ermög­licht hat, dies toppt alles und zeigt, wel­chen Geis­tes Kind er ist. Wenn Jäger etwas münd­lich zusa­gen, dann gilt dies auch Drit­ten gegen­über. Wenn aber ein Ver­trags­mus­ter nicht ‚rechts­si­cher‘ ist, so muss es auf die münd­li­che Zusa­ge ange­passt wer­den. Von Jäger zu Jäger. Wer das nicht tut, ist eigent­lich als nicht zuver­läs­sig ein­zu­stu­fen.“

Franz Josef Schmidt, Die­tin­gen