Leser­brief zum geplan­ten Gefäng­nis: ”Das geplan­te Groß­ge­fäng­nis im Esch wäre eine unwie­der­bring­li­che Ver­geu­dung schö­ner Natur. Seit län­ge­rer Zeit dreht sich in unse­rer Stadt alles um einen geeig­ne­ten Stand­ort.

Wenn wir die­se Insti­tu­ti­on schon in unse­rer Stadt haben wol­len oder müs­sen, so soll­te man nicht unbe­dingt ein so schö­nes und bis jetzt total unver­bau­tes Gebiet wie das Esch mit Zugang zur Neckar­burg als Stand­ort anbie­ten. Es ist für mich mit einem Tag und Nacht beleuch­te­tem Groß­ge­fäng­nis unvor­stell­bar!

Wäre es nicht bes­ser, ein­mal das sehr weit­läu­fi­ge Gebiet der Rho­dia mit man­chen unge­nutz­ten oder nur teil­wei­se genutz­ten Gebäu­den näher in Betracht zu zie­hen und eine even­tu­el­le Berei­ni­gung vor­zu­neh­men. Der ent­ste­hen­de Platz wäre ver­mut­lich für das geplan­te Groß­ge­fäng­nis aus­rei­chend und die Nacht­be­leuch­tung für die Umge­bung rund­um auch nicht sehr stö­rend. Das Esch könn­te in sei­nem jet­zi­gen Zustand erhal­ten blei­ben.

Mein Vor­schlag soll­te ein Denk­an­stoß für sicher auch sehr natur­be­wuss­te Ent­schei­der dar­stel­len.”

Otto Die­ter­le, Rott­weil