Zu allem eine eigene Meinung: NRWZ-Redaktionshund Jasper.
Zu allem eine eigene Meinung: NRWZ-Redaktionshund Jasper.

Lie­be Lese­rin­nen, ver­ste­he einer die Zwei­bei­ner. Seit ein paar Tagen lau­fen offen­sicht­lich völ­lig ver­peil­te Typen direkt vor mei­ner Nase her­um, ohne mich eigent­lich wahr­zu­neh­men. Die haben ihre Smart­pho­nes im Anschlag und suchen anschei­nend irgend­was.

Kenn‘ ich, bin auch immer auf der Suche, nach der nächs­ten Chi­ca mit hei­ßem Hin­tern, nach einem lecke­ren Snack, nach mei­nem Herr­chen, wenn ich mich mal wie­der ver­franst habe. Aber ich gebrau­che dazu vor allem mei­ne Nase, kein Smart­pho­ne.

Was? Es geht um die­ses Poké­mon Go? Des­halb sind die Leu­te jetzt plötz­lich alle drau­ßen? Habe davon gehört. Hat mir mein Kum­pel, Labra­dor Bo kürz­lich erzählt. Dass er Hun­de ken­ne, die jetzt viel öfter Gas­si gehen kön­nen als frü­her. Und viel län­ger und wei­ter.

Deren Leu­te ver­such­ten, berich­te­te Bo wei­ter, die­se Poké­mon-Tier­chen zu fin­den, die irgend­wo da drau­ßen sein sol­len. Habe das auch beob­ach­ten kön­nen.

Aber wenn die­se Herr­chen oder Frau­chen dann plötz­lich anfan­gen, vor Glück zu krei­schen, ist da am Boden, wo sie drauf­zei­gen, nichts außer Gras oder Asphalt oder Dreck. Kein Kno­chen, kein Hin­tern, kein Tier­chen, rein gar nichts. Ab-so-lut nichts. Oft hat da nicht mal vor­her einer hin­ge­pin­kelt.

Ver­ste­he die Zwei­bei­ner, wer will. Ich jeden­falls nicht.

Herz­lich Ihr Jas­per