Schlechtes Beispiel für Politik der gegenseitigen Wertschätzung und Akzeptanz

Zu unse­rer Bericht­erstat­tung über den Rott­wei­ler Ältes­ten­rat hat uns fol­gen­der Leser­brief erreicht: ‚In Rott­weil waren vor der Kom­mu­nal­wahl alle Par­tei­en und Grup­pie­run­gen dar­auf bedacht, zumin­dest ver­bal an Jung­wäh­le­rin­nen und Jung­wäh­lern inter­es­siert zu sein oder auch jun­ge Leu­te auf ihre Lis­ten zu bekom­men. Viel­leicht ist es in dem ein- oder ande­ren Fall auch gelun­gen. Aber was jetzt ent­schie­den wur­de, die Aus­gren­zung von Nicht-Frak­ti­ons­an­ge­hö­ri­gen für den Ältes­ten­rat ist ein schlech­tes Bei­spiel für eine Poli­tik der gegen­sei­ti­gen Wert­schät­zung und Akzep­tanz.

Wie wol­len die Gemein­de­rä­te die­se Ent­schei­dung zum Bei­spiel einer Schul­klas­se erklä­ren, wo doch Tole­ranz, Akzep­tanz und Wert­schät­zung immer wie­der von den Jugend­li­chen ver­langt wer­den? Für mich gilt die Ent­schei­dung als schlech­tes Vor­bild für alle, beson­ders aber für Jugend­li­che, die sich gera­de anfan­gen für Poli­tik zu inter­es­sie­ren.‘

Astrid Feja-Schwö­rer, Rott­weil