Weiter so Schramberg!”

Leserbrief zu: "City-Autohaus: Verwaltung wehrt sich" vom 7. Dezember 2018

War­um auch immer eine aus­führ­li­che Stel­lung­nah­me der Stadt von Herrn Bern­hardt in der NRWZ erscheint und nicht im Schwarz­wäl­der Bote, auf den er sich eigent­lich bezieht? Müss­te man viel­leicht den Stell­ver­tre­ter des OBs, Herrn Him­mel­he­ber, fra­gen, der den Arti­kel ver­fasst hat!?

Ja, lie­be Stadt Schram­berg, ihr habt alles rich­tig gemacht! Die­se Kün­di­gung ist rech­tens. Das war‚s dann aber auch! Der Weg und die Art und Wei­se wie die Stadt-Ver­tre­ter hier vor gegan­gen sind, ist, war wie­der typisch Schram­berg! Das City Auto­haus ist nicht die ers­te Fir­ma die Schram­berg ver­lässt. Ein Schelm, der böses dabei denkt! Man kann sich alles schön reden, um nicht schlecht dazu ste­hen! Komisch, dass man sich auch nicht mehr dar­an erin­nern kann oder will, dass 2005 die soge­nann­ten Ver­tre­ter der Stadt auf mei­nen Bru­der und Mar­kus Buch­holz zu gekom­men sind? Man fra­ge viel­leicht mal die­je­ni­gen, die damals für die­se Ange­le­gen­hei­ten zustän­dig waren.

Ein Neu­bau in der Geiß­hal­de war mal eine Opti­on. Aber nach­dem die Topo­gra­phie des Gelän­des beson­ders ist und die Stütz­mau­ern Pro­ble­me machen, wäre die­ser Platz zu klein gewe­sen. Außer­dem geht es hier nicht dar­um, wer Recht hat oder nicht. Hier geht es um die „Ver­hält­nis­mä­ßig­keit”. Ob es nötig ist, wegen ein paar Park­plät­zen einen Betrieb schlie­ßen zu müs­sen? Und den­ken Sie mal dar­über nach, was nun mit den Kun­den pas­siert? Also Ihren Bür­gern! Dar­un­ter sind sehr vie­le älte­re Men­schen, die die Nähe zu ihrem Wohn­ort schät­zen!

Wenn die Akti­on Schul-Cam­pus abge­schlos­sen ist, was ist dann? Eine lee­re gro­ße Flä­che, die dann irgend wann mal mit einer Stadt­hal­le bebaut wer­den soll, wenn mög­lich. Viel­leicht steht dann ja aber noch das Gebäu­de leer, das schnell weg muss? Schram­berg blüht auf!! Kann mir das Lachen lei­der nicht ver­knei­fen! Obwohl es trau­rig ist! Mit grün-bemal­ten Bänk­chen bzw. Baum­stäm­men und einem Spruch dar­auf ist es nun mal nicht getan. In eine Stadt gehört auch eine mar­ken­freie Kfz-Werk­statt , um sie lebens­wert zu machen.

Soweit denkt Schram­berg aber nicht! Klappt ja auch ohne Metz­ge­rei­en in Schram­berg, oder?! Viel­leicht noch eine drin­gend benö­tig­te Bäcke­rei-Filia­le mehr? Wo will Schram­berg in Zukunft hin? Alle die, die sie aus Schram­berg gedrängt haben, wie­der zurück holen? Was glau­ben Sie, was die dann sagen? Hört mal eure Bürger/innen und Unternehmer/innen an, was die wol­len und benö­ti­gen. Sprecht vor­her mit den Leu­ten, die von Ent­schei­dun­gen betrof­fen sein könn­ten. Macht eure Arbeit rich­tig und denkt an die, die in die­ser Stadt leben und arbei­ten.

Viel­leicht bin ich, als Kun­de und Bru­der eines der Geschäfts­füh­rer des City Auto­hau­ses, was mei­ne Denk­wei­se angeht, etwas befan­gen. Ob das Ver­hal­ten der Stadt Schram­berg in die­sem Fall rich­tig ist, kann ich jedoch objek­tiv genug beur­tei­len. Und sage: „Wei­ter so Schram­berg! Alles rech­tens! Alles rich­tig gemacht!”

Bernd Degner Lau­ter­bach

(Anmer­kung der Redak­ti­on: Die Stel­lung­nah­me von Rai­ner Bern­hardt von der Wirt­schafts­för­de­rung der Stadt Schram­berg erfolg­te in öffent­li­cher Sit­zung des Aus­schus­ses für Umwelt und Tech­nik. Sie bezog sich nicht nur auf den Bericht zum City-Auto­haus, son­dern zum Umgang mit städ­ti­schen Grund­stü­cken all­ge­mein. Am Mon­tag, 10. Dezem­ber berich­te­te auch der Schwarz­wäl­der Bote aus­führ­lich über die Stel­lung­nah­me der Stadt.)