Eine gute Nach­richt für alle Fas­nets­freun­de: Zum Nar­ren­tag 2017, der in der alten Reichs- und Nar­ren­stadt Rott­weil statt­fin­den wird, wird deren Wahr­zei­chen in neu­em altem Glanz erstrah­len. Die Sanie­rung des zur­zeit ver­hüll­ten Schwar­zen Tores, aus dem all­jähr­lich die Rott­wei­ler „jucken” und kom­men­des Jahr auch Über­lin­ger, Elza­cher und Obern­dor­fer Nar­ren strö­men wer­den, soll weit vor dem Groß­ereig­nis abge­schlos­sen sein.

Das erklär­te Ober­bür­ger­meis­ter Ralf Broß auf Nach­fra­ge von Stadt­rä­tin Moni­ka Hug­ger (CDU) am Mitt­woch. Er und Peter Hau­ser, Chef der Rott­wei­ler Stadt­bau, rech­nen damit, dass die Arbei­ten plan­ge­mäß und damit bis zum Ende des lau­fen­den Jah­res wer­den abge­schlos­sen wer­den kön­nen.

Einsturzgefährdet: Haus in der Waldtorstraße. Foto: Raschke / rottweil.net
Ein­sturz­ge­fähr­det: Haus in der Wald­tor­stra­ße. Foto: Rasch­ke / rottweil.net

Anders wird es wohl aber mit einem Gebäu­de gleich um die Ecke in der Wald­tor­stra­ße lau­fen. Ein stark sanie­rungs­be­dürf­ti­ges Haus, das wegen Ein­sturz­ge­fahr der­zeit abge­stützt wer­den muss. Ein Bau­zaun ragt des­halb über den Geh­weg in die Fahr­bahn hin­ein – und letzt­lich auch in die Auf­stell­flä­che der vie­len tau­send Nar­ren, die wahr­schein­lich am Nar­ren­tag 2017 wer­den teil­neh­men wol­len. Auch scheint das Gebäu­de der­zeit nicht ansehn­lich zu sein, Stadt­rä­tin Hug­ger etwa woll­te von der Ver­wal­tung wis­sen, was die­se unter­neh­men kön­ne.

Schuld ist ein Was­ser­rohr­bruch, Tei­le des leer ste­hen­den Gebäu­des sind unter­spült wor­den, der Abriss steht im Raum.

Doch es gibt anschei­nend Ärger. So berich­te­te Bür­ger­meis­ter Dr. Chris­ti­an Ruf eben­falls am Mitt­woch, dass die Stadt­ver­wal­tung sich bis­lang nicht habe einig wer­den kön­nen mit dem Eigen­tü­mer des Hau­ses. Die­ses hat­te lang dem frü­he­ren Inha­ber des Schuh­hau­ses Grimm gehört, es wur­de dann ver­kauft. Der neue Eigen­tü­mer hat offen­bar For­de­run­gen an die Stadt, die die­se nicht erfül­len möch­te. Details wur­den dazu kei­ne bekannt.