Der Nar­ren­tag rückt näher, die Mischung aus „hof­fent­lich nix ver­ges­sen“ und Vor­freu­de auf das Groß­ereig­nis spie­gelt sich in den Gesich­tern der Aus­schuss-Mit­glie­der der Nar­ren­zunft wider, die mit Hil­fe eines sehr hilfs­be­rei­ten Netz­werks dem när­ri­schen Auf­ga­lopp des Vie­rer­bun­des am 21. und 22. Janu­ar ent­ge­gen­bli­cken. Das gilt auch im Aus­schuss Ver­an­stal­tun­gen.

Chris­toph Bech­told, Bern­hard Wenz­ler, Claus Wiest, Hel­mut Klei­ter und Nor­bert Wölbl kon­zi­pie­ren, orga­ni­sie­ren und koor­di­nie­ren nicht nur die bei­den geplan­ten Umzü­ge der Zünf­te. „Es ist schon erstaun­lich, was da so alles dazu kommt“, meint Nar­ren­meis­ter Bech­told „der Teu­fel liegt am Ende immer im Detail, das sehen wir jetzt schon, aber glück­li­cher­wei­se sind die wich­tigs­ten Pflö­cke rein­gerammt“.

Wich­tig ist nicht nur den fünf in die­sem Team: Der Nar­ren­tag 2017 soll leben­dig, abwechs­lungs­reich wer­den und an vie­len Stel­len erleb­bar sein. Da passt das dezen­tra­le Ver­an­stal­tungs­kon­zept mehr als gut: kein gro­ßes Zelt am Ran­de des Gesche­hens, son­dern vie­le Anlauf­punk­te und Ereig­nis­se. „Zu Gast bei Freun­den“, auch wenn sich der Slo­gan liest wie die Bot­schaft einer sport­li­chen Groß­ver­an­stal­tung, die Nar­ren­zunft und vor allem der Vie­rer­bund meint es sehr ernst mit die­ser Aus­sa­ge und behält die­ses Ziel immer wie­der im Auge.

Zu einem wich­ti­gen Bau­stein des Kon­zep­tes wird bei­spiels­wei­se der Kapu­zi­ner: dort rech­nen die Ver­an­stal­tungs­leu­te aus der Wadel­kap­pen-Trup­pe mit der größ­ten Fre­quenz in die­sen drei Tagen. Tau­sen­de von Besu­chern und Nar­ren wer­den sich dort die Klin­ke in die Hand geben – der Kapu­zi­ner ist mit Abstand die größ­te Loca­ti­on und liegt ein­fach opti­mal.

Selbst­ver­ständ­lich wird auch dort der Zunft­emp­fang am Sams­tag Nach­mit­tag statt­fin­den und die Nar­ren­zunft steht in engem Kon­takt mit der Bru­der­dia­ko­nie zum Bewir­tungs­kon­zept.

Im Zen­trum der Kon­zep­ti­on ste­hen aber natür­lich die bei­den gro­ßen Umzü­ge am Sams­tag Abend (19 Uhr) und am Sonn­tag Nach­mit­tag (14 Uhr). Die Koor­di­na­ti­on der Zünf­te, die Steue­rung der Trau­fen­be­leuch­tung, Sicher­heits­kon­zep­te, Ver­lauf der Umzü­ge, opti­ma­le Bele­bung der Innen­stadt, Zuschau­er­strö­me, Ord­ner, Rei­hen­fol­ge der Zünf­te – die The­men sind viel­fäl­tig und müs­sen immer wie­der mit allen Betrof­fe­nen abge­stimmt wer­den. „Hier zeigt sich end­gül­tig, dass es die Details in sich haben“, so Claus Wiest „für das Schuttig­feu­er am Haupt­kreuz am Sams­tag Abend müs­sen wir uns zur Zeit um eine spe­zi­el­le Feu­er­pfan­ne küm­mern, die dem Spek­ta­kel gerecht wird und den Asphalt nicht schmel­zen lässt oder beschä­digt.“ Dass selbst­ver­ständ­lich Feu­er­wehr, Poli­zei und Stadt immer wie­der in all die­se Über­le­gun­gen ein­be­zo­gen wer­den, macht natür­lich Arbeit, ist aber ent­schei­dend für den rei­bungs­lo­sen Ablauf.

Eine wei­te­re Auf­ga­be für das Team ist das Aus­ar­bei­ten eines Aus­stel­lungs­kon­zep­tes. Ab dem Nar­ren­tag wird eine ins­ge­samt vier­tei­li­ge Aus­stel­lung rea­li­siert, die bis Ascher­mitt­woch zu sehen sein wird. „Mit dem Forum Kunst, der Kunst­stif­tung Erich Hau­ser Rott­weil und der Stadt Rott­weil, hat die Nar­ren­zunft Part­ner im Boot, die uns mit Ide­en, aber auch mit ihrer Power opti­mal unter­stüt­zen“, meint Hel­mut Klei­ter, im Ver­an­stal­tungs­team der Haupt­ver­ant­wort­li­che für das Aus­stel­lungs­kon­zept. Vor­ge­se­hen sind außer­ge­wöhn­li­che Ein­bli­cke in die „Rott­wei­ler Fas­net“ und in die Welt der Lar­ven. Die Rott­wei­ler Ein­zel­händ­ler und Gewer­be­trei­ben­de mit „Schau­fens­ter“ sol­len in das Kon­zept ein­ge­bun­den wer­den. Im Herbst wird es dazu wei­te­re kon­kre­te Infor­ma­tio­nen geben bis dahin ist die Pla­nung für das Aus­stel­lungs­kon­zept abge­schlos­sen.

Die Lis­te der The­men der fünf Ver­an­stal­tungs-Wadel­kap­pen wird jeden Tag etwas län­ger – sie nut­zen jetzt den August für die letz­te Ver­schnauf­pau­se: Nar­ren­baum set­zen, Gäs­te­lis­ten für die Emp­fän­ge, Fest­le­gung der Stand­lo­ka­le (mit Neben­zim­mern) für die vier Zünf­te, Detail­pla­nun­gen für die Emp­fän­ge, die Umzü­ge im Detail mit Secu­ri­ty-Kon­zept, die Abstim­mung mit den Kol­le­gen im Aus­schuss Kom­mu­ni­ka­ti­on und Öffent­lich­keits­ar­beit, schnel­le Infor­ma­ti­on an alle Betei­lig­ten.

Am Ende sind es drei gro­ße Über­schrif­ten, die die­sen Aus­schuss bewe­gen: die Umzü­ge, die vier Aus­stel­lun­gen, die Emp­fän­ge und beglei­ten­den Ver­an­stal­tun­gen. Und: „Dass wir uns auch um das Abschluss-Bier im Krei­se der Aus­schüss­ler am Sonn­tag­abend küm­mern, betrach­ten wir als Selbst­ver­ständ­lich­keit. Wir hof­fen sehr, dass wir alle dann einen gewal­ti­gen Grund zum Fei­ern haben wer­den.“ Ein aus­ge­wach­se­nes Hel­fer­fest ist dann im Som­mer 2017 geplant.