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Rottweil
Dienstag, 25. Februar 2020

Ausstellung beleuchtet wissenschaftliche Aspekte zum Ersten Weltkrieg

ROTTWEIL (pm) – Eine Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge  „14/18- mitten in Europa. Die „Urkatastrophe“ des Ersten Weltkrieges und ihre Folgen für das 21. Jahrundert“ zeigt auf sechsgroßen Stellwänden vom 27. November bis 7. Dezember verschiedene wissenschaftliche Aspekte zum dem Thema. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 26. November im Ratssaal des Rathauses Rottweil um 18 Uhr von Oberbürgermeister Ralf Broß und dem Geschäftsführer des Volksbundes für Südbaden-Südwürttemberg, Oliver Wasem.

Die Katastrophe währte vier Jahre lang, zwischen 1914 und 1918 befand sich die Welt im Ausnahmezustand. In keinem anderem Krieg waren bis dahin so viele Menschen gestorben: Mehr als 15 Millionen wurden im Ersten Weltkrieg getötet.

Der Erste Weltkrieg mit seinen endlosen Materialschlachten änderte das Bild vom Krieg. Die Realität an der Front hatte mit Vorstellungen eines heroischen Kampfes kaum mehr etwas zu tun.

Der Krieg brachte eine bis dahin weitgehend unbekannte technische Modernisierung und Totalisierung mit sich. Die Steigerung der Gewalt im Verlauf des Krieges zum industrialisierten Massentod, die Einbeziehung der „Heimatfront“ und die Einführung immer neuer Kriegstechnik – zum ersten Mal gab es einen Luftkrieg, einen U-Boot-Krieg und einen Gaskrieg – prägte nachfolgende Kriege

 

 

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