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Rottweil
Dienstag, 25. Februar 2020

Vorstand des Ortsverbands der Freien Wähler einstimmig wiedergewählt

ROTTWEIL (pm) – Bei der diesjährigen Hauptversammlung des Ortsverbands der Freien Wähler wurden die anstehenden Regularien laut Pressebericht zügig abgewickelt.

Nach dem Rückblick von Arnold Thoms auf ein insgesamt ruhiges Geschäftsjahr trug die Finanzverwalterin Sabine Kochmann ihren Kassenbericht vor. Demnach stehen den Einnahmen von 846,59 Euro Ausgaben von 3060,88 Euro gegenüber, was einen Saldo von -2214,29 Euro ergibt. Nach dem Saldoübertrag aus 2015 von 2393,17 Euro ist zum 12. November der Kontostand von 178,88 Euro festzuhalten. Zusammen mit dem Stand des Geldmarktkontos von 16232,12 Euro ergibt sich ein Gesamtvermögen von 16411,00 Euro per 12. November.

Karl-Heinz Weiss trug den Kassenprüfungsbericht vor, bestätigte der Finanzverwalterin eine einwandfreie Kassenführung und empfahl ihre Entlastung. Im Anschluss daran übernahm Prof. Kurt Schellenberg die Aufgabe, der Versammlung die Entlastung der gesamten Vorstandschaft vorzuschlagen, was einstimmig erfolgte. Die anstehenden Wahlen brachten keine wesentlichen Änderungen.

Die gesamte Vorstandschaft wurde einstimmig wiedergewählt: Arnold Thoms als Vorsitzender, Dr. Heinz-Joachim Adam als sein Stellvertreter, als Schriftführerin Susanne Karrais und als Finanzverwalterin Sabine Kochmann. Lediglich im Beirat gab es einige Änderungen. Als Beisitzer fungieren weiterhin Franz Bader, Franz Hertkorn und Susanne Karrais, neu hinzugekommen sind Roland Edel, Ulrike Stauss und Sibylle Wiest. Karl-Heinz Weiss und Franz Hertkorn sind auch in Zukunft die Kassenprüfer.

Nach dem Abschluss der Regularien nannte Fraktionssprecher Walter Stegmann die Gründe für seinen Entschluss, zum Ende des Jahres aus dem Gemeinderat auszuscheiden und gab einen Abriss der wesentlichen Entscheidungen während seiner Amtsperiode, die unter aktiver Beteiligung der Freien Wähler zustande gekommen waren.

Er erinnerte exemplarisch an die Weiterentwicklung des Schulbereichs, die Erschließung des Baugebiets „Spitalhöhe“, die Entstehung von Bürgerhäusern in den Teilorten, die Errichtung der neuen Stadthalle, die Beteiligung an den Leitbildern, den Übergang des städtischen Spitals an Vinzenz von Paul, das Engagement für den Testturm von ThyssenKrupp und das jahrelange Bemühen um eine neue JVA. Er stellte aber auch die Erfolge bei den Wahlen 2009 und 2014 heraus, wo es den Freien Wählern gelang, zweitstärkste Fraktion zu werden und diese Position dann abzusichern.

Er bedankte sich bei allen Beteiligten, jedoch besonders bei der Fraktion für ihre engagierte Arbeit und ganz nachdrücklich bei Hermann Breucha, seinem Stellvertreter im Fraktionsvorsitz, für die vielen wichtigen Impulse, die hervorragende und harmonische Zusammenarbeit.

Der letzte Punkt der Hauptversammlung war der Flüchtlingsproblematik gewidmet. Positiv wurde von den Teilnehmern aufgenommen, dass die Stadt Möglichkeiten für die Unterbringung gefunden und nun auch der Öffentlichkeit bekannt gegeben hatte.

Vor allem die Initiative auf dem Vaihinger Hof wurde von allen als sehr positives Beispiel gewürdigt. Kritisch beleuchtet wurde von den Diskussionsteilnehmern allerdings die Situation in Bezug auf die Kreis- und Gemeindehallen, man wisse nicht, was da noch auf die Kommunen zukommt.

 

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