Die B 462 Oberndorfer Straße: Im gelb markierten Bereich gilt ab sofort Tempo 30. Foto: him

SCHRAMBERG/FREIBURG (pm/him) – Die Stadt und das Regie­rungs­prä­si­di­um (RP) Frei­burg haben sich auf das wei­te­re Vor­ge­hen bei der Fort­schrei­bung des Luft­rein­hal­te­plans der Stadt Schram­berg geei­nigt, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung des RP. Ab Novem­ber gilt im unte­ren Abschnitt der Obern­dor­fer Stra­ße Tem­po 30.

Die Stadt und der Gemein­de­rat zwei­feln am Sinn die­ser Maß­nah­me und hat­ten erst nach lan­gem Zögern schließ­lich das Ein­ver­neh­men für Tem­po 30 in der Obern­dor­fer Stra­ße erteilt. Das Regie­rungs­prä­si­di­um hät­te die Geschwin­dig­keits­be­gren­zung auch ohne die städ­ti­sche Zustim­mung anord­nen kön­nen.

Die Rege­lung soll ab 1. Novem­ber die­ses Jah­res gel­ten. Zwar sei­en seit der Ein­füh­rung der Umwelt­zo­ne mit dem Luft­rein­hal­te­plan im Jahr 2013  die Immis­si­ons­mess­wer­te an der Obern­dor­fer Stra­ße von 52 auf 44 Mikro­gramm Stick­oxid pro Kubik­me­ter im ver­gan­ge­nen Jahr zurück­ge­gan­gen. Der Grenz­wert der EU von 40 Mikro­gramm pro Kubik­me­ter wer­de aber immer noch über­schrit­ten. „Daher muss­te die Ein­füh­rung von Tem­po 30 auf der unte­ren Obern­dor­fer Stra­ße als zusätz­li­che immis­si­on­min­dern­de Maß­nah­me geprüft wer­den und in den Luft­rein­hal­te­plan auf­ge­nom­men wer­den“, so das RP.

Die Geschwin­dig­keits­be­gren­zung soll zwi­schen Para­dies­platz und Ross­wald­stra­ße kurz unter­halb der H.A.U. „in bei­den Rich­tun­gen“, gel­ten, so der Pres­se­spre­cher des RP, Mar­kus Adler auf Nach­fra­ge der NRWZ. Ein Jahr lang soll dann beob­ach­tet wer­den,  wel­che „ver­kehr­li­chen Aus­wir­kun­gen“  Tem­po 30 hat und wie sich die Schad­stoffim­mis­sio­nen ändern.

Das RP wer­de am 27. August die Fort­schrei­bung zum Luft­rein­hal­te­plan Schram­berg auch auf der Home­page des Regie­rungs­prä­si­di­um bekannt geben. Der Plan liegt zwi­schen 29. August und 12. Sep­tem­ber bei der Stadt­ver­wal­tung Schram­berg und beim Regie­rungs­prä­si­di­um Frei­burg  zur Ein­sicht aus. Die Unter­la­gen kön­nen auch unter www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Bekannt­ma­chun­gen“ ein­ge­se­hen wer­den.