Ein 25-jäh­ri­ger BMW-Fah­rer hat bei Mönch­wei­ler im Schwarz­wald-Baar-Kreis mut­maß­lich einen schwe­ren Unfall ver­ur­sacht. Der jun­ge Mann soll einen Wagen über­holt haben, obwohl ihm ein Rot-Kreuz-Wagen ent­ge­gen gekom­men war. In den Unfall war in einem wei­te­ren Wagen auch ein drei Mona­te alter Säug­ling ver­wi­ckelt, der den Crash nach ers­ten Anga­ben der Poli­zei schwer ver­letzt über­leb­te. Dar­über hin­aus gab es meh­re­re Schwer­ver­letz­te.

Schwerer Frontaltzusammenstoß nach missglücktem Überholmanöver bei Mönchweiler. Foto: SDMG / Bartler
Schwe­rer Fron­tal­zu­sam­men­stoß nach miss­glück­tem Über­hol­ma­nö­ver bei Mönch­wei­ler. Foto: SDMG / Bart­ler

Am Mitt­woch­nach­mit­tag kam es kurz nach 15.30 Uhr auf der Bun­des­stra­ße 33 zu einem fol­gen­schwe­ren Ver­kehrs­un­fall, an dem drei Fahr­zeu­ge betei­ligt waren. Nach der­zei­ti­gem Ermitt­lungs­stand gilt ein 25-jäh­ri­ger BMW-Fah­rer als Ver­ur­sa­cher. Er fuhr in Rich­tung St. Geor­gen. Auf einem laut Poli­zei über­sicht­li­chen Teil­stück ver­such­te er, trotz eines ent­ge­gen­kom­men­den Rot-Kreuz-Fahr­zeu­ges, einen Wagen zu über­ho­len.

DRK-Wagen kippt um

Im Ver­lauf des Über­hol­ma­nö­vers tou­chier­te der BMW das Rot-Kreuz-Fahr­zeug, wodurch die­ses auf die Bei­fah­rer­sei­te kipp­te. Nach der Kol­li­si­on schleu­der­te der BMW fron­tal in einen eben­falls ent­ge­gen­kom­men­den VW Pas­sat.

Die Wucht des Auf­pralls war laut Poli­zei der­art stark, dass bei­de Fahr­zeu­ge kom­plett zer­stört wur­den. Wäh­rend der Pas­sat-Fah­rer ledig­lich leich­te­re Ver­let­zun­gen erlitt, zog sich die Bei­fah­re­rin schwe­re Ver­let­zun­gen zu.

Säugling wird schwer verletzt

Ein erst weni­ge Mona­te alter Säug­ling im VW Pas­sat wur­de eben­falls schwer ver­letzt. Auch der BMW-Fah­rer muss­te mit erheb­li­chen Ver­let­zun­gen ins Kran­ken­haus gebracht wer­den.

Fah­rer und Bei­fah­rer im DRK-Wagen erlit­ten Ver­let­zun­gen leich­te­rer Art. Das Fahr­zeug befand sich auf einer Leer­fahrt, so dass kei­ne wei­te­ren Per­so­nen in die­sem Wagen gewe­sen sind.

Der Sach­scha­den an den betei­lig­ten Autos beläuft sich nach einer Schät­zung der Poli­zei auf rund 35.000 bis 40.000 Euro. Die Bun­des­stra­ße blieb zunächst gesperrt. Eine ört­li­che Umlei­tung wur­de ein­ge­rich­tet.

Die Staats­an­walt­schaft Kon­stanz betrau­te einen Sach­ver­stän­di­gen mit der Unter­su­chung des Unfall­ge­sche­hens. Nach dem Unfall fuhr der Fah­rer des Fahr­zeu­ges, wel­ches der BMW-Fah­rer zu über­ho­len beab­sich­tig­te, wei­ter. Für die Beam­ten der Ver­kehrs­un­fall­auf­nah­me von der Ver­kehrs­po­li­zei­di­rek­ti­on in Zim­mern wäre es äußerst wich­tig, dass sich der besag­te Auto­fah­rer als Zeu­ge zur Ver­fü­gung stellt. Hin­wei­se bit­te an die Ver­kehrs­po­li­zei­di­rek­ti­on Zim­mern, Tel. 0741/34879–0.