Am Mittwochnachmittag, kurz vor 16 Uhr, ist in einem Heizungsraum eines Wohnhauses im Bereich Bühlen ein Brand ausgebrochen. Wegen starker Rauchentwicklung war in ersten Berichten von einem Dachstuhlbrand die Rede gewesen.

 

Aichhalden (pz). Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs war niemand im Haus, die Tochter des Eigentümers hatte das Feuer entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Aichhalden, Rötenberg und Hardt waren im Einsatz. Zur Unterstützung kamen Kameraden vom Sulgen. Aus Schramberg rückte ein Wagen der zentralen Feuerwehrwerkstatt aus, um die Atemschutzträger mit Atemschutzflaschen zu versorgen. Auch das DRK war vor Ort. Insgesamt waren laut Kreisbrandmeister Mario Rumpf etwa 35 Feuerwehrleute mit fünf Löschfahrzeugen am Brandort. Sie konnten nach etwa einer Stunde den Brand unter Kontrolle bringen.

Im Heizungskeller war dort gelagertes Holz aus noch ungeklärten Gründen in Brand geraten. Der starke Rauch und die Hitze in dem Raum hätten die Löscharbeiten erschwert, so Rumpf. Ein Atemschutzträger berichtet, er habe kaum etwas gesehen.

Mit einem starken Gebläse versuchen die Feuerwehrleute den Rauch weg zu blasen. Gleichzeitig setzen sie den Heizungsraum unter Schaum. Gegen 17 Uhr meldet Rumpf: „Feuer gelöscht.“ Die Feuerwehrleute holen dann die teilweise noch glimmenden zersägten Holzbrettle aus dem Heizungsraum und löschen sie auf dem Hof und der benachbarten Wiese ab.

Die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Auch die Brandursache ist noch unklar, so die Polizei. „Wir müssen erst in den Raum reinkommen, um das feststellen zu können“, so ein Beamter.

 

 

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