Beeindruckend: Konzert unter dem Motto: „eine Stadt. ein orchester“ Fotos: rm

SCHRAMBERG  (him) –  Mit einem beein­dru­cken­den Kon­zert unter dem Mot­to: „eine Stadt. ein orches­ter“ in der Hei­lig­geist-Kir­che in Schram­berg gegeis­ter­ten die Musi­ker des Musik­ver­eins Froh­sinn und der Stadt­mu­sik Schram­berg ihre Zuhö­rer.

Kaum ein Platz blieb frei, als die bei­den Orches­ter am Sams­tag­abend musi­zier­ten. Die bei­den Diri­gen­ten Tho­mas Michel­feit und Mein­rad Löff­ler hat­ten dem Ort, den Orches­tern und ihren eige­nen solis­ti­schen Ansprü­chen ent­spre­chen­de Stü­cke der Klas­sik und Moder­ne aus­ge­wählt.

Es begann mit einem Stück aus der Oper Lohen­grin von Richard Wag­ner: „Elsa’s Pro­ces­si­on to the Cathe­dral“, das Luci­en Cail­liet für Blas­or­ches­ter arran­giert hat­te.  Auf hei­li­ge Ber­ge führ­te der Schwei­zer Kom­po­nist Mario Bür­ki; in des­sen hoch­dra­ma­ti­schen „Sacri mon­ti“ fun­gier­ten die Musi­ker auch als Sän­ger.

Mit dem Fina­le aus der Orgel-Sin­fo­nie des fran­zö­si­schen Kom­po­nis­ten Camil­le Saint-Saëns trat erst­mals Niklas Bro­g­ham­mer an der Orgel her­vor. Manch einem Hörer kam die Melo­die bekannt vor: Scott Fitz­ge­rald und Yvon­ne Kee­ley mach­ten aus der Melo­die 1978 einen Reg­ga­e­song: ‚If I had Words‘.

Im fol­gen­den Stück beglei­te­te Bro­g­ham­mer die bei­den Diri­gen­ten, die als Trom­pe­ter das  „Con­cer­to A Cin­que“ von Toma­so Albio­ni spiel­ten und den etwa 130 Musi­kern im Altar­raum der Kir­che so eine Pau­se gönn­ten.

Als die Diri­gen­ten und Bro­g­ham­mer wie­der zurück von der Empo­re waren, erklang die Hym­ne an den unend­li­chen Him­mel des japa­ni­schen Kom­po­nis­ten Sato­shi Yagi­sa­wa, der mit viel Schlag­werk­un­ter­ma­lung für ein bom­bas­ti­sches Sound­er­leb­nis sorg­te.

Höhe­punkt des Abends war die Inter­pre­ta­ti­on des sym­pho­ni­schen Chan­sons „Die Kro­ne der Schöp­fung“, den Udo Jür­gens für das Vor­pro­gramm für ein Kon­zert mit Micha­el Jack­son im Jahr 1999 geschrie­ben hat­te.

Emanuel Penalver singt Udo Jürgens.
Ema­nu­el Pen­al­ver singt Udo Jür­gens.

Den Gesangs­part über­nahm Ema­nu­el Pen­al­ver, die Lesung aus der Gene­sis Ekke­hard Kal­ten­ba­cher. Den Orches­tern, dem Diri­gen­ten und dem Sän­ger dank­te das Publi­kum mit lan­gem, ja ste­hen­dem Applaus, sodass  schließ­lich noch eine Zuga­be gab, mit Michel­feit als Solo­trom­pe­ter und Löff­ler als Diri­gent.  

Die beiden Orchester und die Dirigenten Thomas Michelfeit und Meinrad Löffler genießen den Schlussapplaus.
Die bei­den Orches­ter und die Diri­gen­ten Tho­mas Michel­feit und Mein­rad Löff­ler genie­ßen den Schluss­ap­plaus.