Wie ein Speer durchdrang dieses Alustück die Windschutzscheibe eines Audi. Der Fahrer überstand den Alptraum unverletzt. Foto: Polizei
Wie ein Speer durchdrang dieses Alustück die Windschutzscheibe eines Audi. Der Fahrer überstand den Alptraum unverletzt. Foto: Polizei

Kreis Rott­weil (pz). Einen Alp­traum erleb­te ein 38-jäh­ri­ger Auto­fah­rer am Mon­tag­vor­mit­tag, als ein etwa 70 Zen­ti­me­ter lan­ges Alu­mi­ni­um­pro­fil die Wind­schutz­schutz­schei­be sei­nes Audi durch­schlug und unmit­tel­bar neben sei­nem Kopf im Fahr­zeu­g­inne­ren ste­cken blieb. Der Unfall ereig­ne­te sich um 9 Uhr auf der A 81 zwi­schen den Anschluss­stel­len Obern­dorf und Rott­weil.

Zu dem Dra­ma kam es laut Poli­zei, als an einem mobi­len Ver­kaufs­wa­gen infol­ge eines tech­ni­schen Man­gels der an der rech­ten Sei­te ange­brach­te hin­te­re Wind­schutz abriss und auf der Fahr­bahn lie­gen blieb. Weil meh­re­re Fahr­zeu­ge über den Wind­schutz fuh­ren, lös­ten sich Teil­stü­cke und schleu­der­ten in die Luft.

Eines die­ser Tei­le, ein rund 70 Zen­ti­me­ter blau lackier­tes lan­ges Stück, prall­te dabei gegen die Front­schei­be eines her­an­na­hen­den Audi A5 und durch­schlug die­se wie ein Speer.

Wie durch ein Wun­der blieb der 38-jäh­ri­ge Fah­rer, der einen gewal­ti­gen Schre­cken erlitt, unver­letzt. Beam­te des Unfall­diens­tes der Ver­kehrs­po­li­zei­di­rek­ti­on Zim­mern o.R. über­nah­men die Ermitt­lun­gen.