Ausstellung „Generation Franz Krisch“

Podium Kunst erinnert an Schramberger Künstler

Franz Krisch beim Malen an der Staffelei.

SCHRAMBERG (him) – War­um in die Fer­ne schwei­fen, wenn das Gute liegt so nah? Der Schram­ber­ger Kunst­ver­ein Podi­um Kunst  hat schon im ver­gan­ge­nen Jahr mit sei­ner gro­ßen Dop­pel­aus­stel­lung „Kunst­raum Schram­berg“ gezeigt, dass  die­ser Ansatz nach Johann Wolf­gang von Goe­the erfolg­ver­spre­chend sein kann.

Nun berei­tet der Ver­ein in Zusam­men­ar­beit mit Ger­not Roth eine wei­te­re gro­ße Aus­stel­lung vor. Sie erin­nert an den Schram­ber­ger Kunst­er­zie­her und Jazz-Musi­ker Krisch, der im ver­gan­ge­nen Jahr sei­nen 100sten Geburts­tag gefei­ert hät­te. „Krisch hat eine gan­ze Genera­ti­on jun­ger Men­schen für Kunst und Jazz begeis­tert“, so die Aus­stel­lungs­ma­cher.

Krisch hat­te 1940 sei­ne Lehr­amts­prü­fun­gen bestan­den und war im Jahr 1952 als Kunst­er­zie­her ans Schram­ber­ger Gym­na­si­um gekom­men, wo er bis 1973 unter­rich­te­te. In die­ser Zeit besuch­ten vie­le auch heu­te noch bekann­te Schram­ber­ger das Gym­na­si­um und wur­den von Krisch geprägt. Man­che von ihnen wur­den selbst Künst­ler, ande­re blie­ben der Kunst ver­bun­den als För­de­rer oder als Hob­by­künst­ler.

Jaz­zen gemein­sam (von links): Klaus, Dizzy und Tho­mas Krisch. Fotos: pri­vat

Die Aus­stel­lung im Schloss begibt sich auf Spu­ren­su­che: Das Leben Franz Krischs, sei­ne Wer­ke und die sei­ner Schü­ler wer­den gezeigt. In der Aus­stel­lung zu sehen sein wer­den Wer­ke von (in alpha­be­ti­scher Rei­hen­fol­ge): Albrecht A. Bopp, Bri­git­te Brand, Wer­ner Eisele, Eber­hard Fischer, Ange­li­ka Flaig, Vol­ker Haas, Hans Peter Harr, Petra Lun­de, Hans Probst, Peter Renz, Uwe Rett­kow­ski, Ger­not Roth, Jür­gen Schiertz Dschig­ge­tai, Ni Schiertz, Dr. Wer­ner Schwei­zer, Iris Steim und Rolf Storz.Krischbrueder dkpm 060416

Bei der Eröff­nung der Aus­stel­lung “Franz Krisch und sei­ne Schü­ler“ am Sams­tag, 23. April um 19.30 Uhr im Schloss in Schram­berg wer­den Ober­bür­ger­meis­ter  Tho­mas Her­zog und der Vor­sit­zen­de von Podi­um Kunst, Lars Born­schein, die Gäs­te begrü­ßen. Stadt­ar­chi­var Cars­ten Kohl­mann und Micha­el Geiss­ler, Kunst­leh­rer am Gym­na­si­um Schram­berg, wer­den Franz Krisch als Schram­ber­ger und Künst­ler vor­stel­len. Den pas­sen­den musi­ka­li­schen Rah­men bei der  Eröff­nung  schaf­fen drei bekann­te Söh­ne Krischs: Dizzy, Klaus und Tho­mas. Sie zei­gen die zwei­te künst­le­ri­sche Sei­te ihres Vaters auf: sei­ne Lei­den­schaft für den Jazz.

Info: Die Aus­stel­lung ist zu sehen vom 24. April bis 26. Juni im Schoss in Schram­berg. Diens­tag bis Sams­tag 13 bis 17 Uhr, Sonn- und Fei­er­ta­ge 11 bis 17 Uhr