Tragischer Unfall bei Seedorf: Ein Toter, drei Schwerstverletzte wegen Eisglätte. Fotos: him

DUNNINGEN/REGION (gg/him) – Auf der Straße von Seedorf nach Sulgen ist am Sonntagabend eine Frau getötet und sind drei Frauen zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Der Wagen war laut Polizei gegen einen Baum geprallt. In einer Erstmeldung gingen die Beamten davon aus, dass kein zweites Fahrzeug an dem Unfall beteiligt gewesen ist. Bei weiteren Unfällen sind zwei Menschen in der Region getötet worden.

Auf der Kreisstraße zwischen Seedorf und Sulgen hat sich am Abend ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein Kleinwagen mit Offenburger Kennzeichen war gegen 18.50 Uhr wegen Eisglätte von der Fahrbahn abgekommen und unterhalb einer Böschung gegen einen Baum geprallt.

Dabei haben sich drei Frauen sehr schwere Verletzungen zugezogen, eine Vierte konnte von der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Nach Mitteilung der Polizei ist die 75-jährige Beifahrerin bei dem Unfall getötet worden. Am Lenkrad saß eine 28-Jährige.

Nach der Alarmierung um 18.53 rückten Rettungskräfte von Rotem Kreuz und Feuerwehr aus. Vier Rettungswagen, mehrere Rettungssanitäter und drei Notärzte waren im Einsatz, um die Verletzten zu behandeln. Die Feuerwehren aus Dunningen, Seedorf und der Rüstwagen der Schramberger Wehr waren vor Ort. Etwa 40 Feuerwehrleute öffneten das total demolierte Auto mit der Rettungsschere und halfen die Schwerverletzten aus dem Autowrack zu holen. Außerdem leuchteten sie die Unfallstelle aus.

Die Verletzten wurden zunächst in den Rettungswagen behandelt und dann in die Krankenhäuser gefahren. Die Kreisstraße zwischen Seedorf und Dunningen war bis gegen 21 Uhr voll gesperrt.

An diesem Novembertag rutschten die Temperaturen unter Null und fiel der erste Schnee in der Region.

Am Morgen sind zwei weitere tödliche Unfälle in der Region geschehen: Auf der Landesstraße 408, zwischen Loßburg und Vierundzwanzig Höfe, ist am Sonntag kurz vor 11 Uhr ein Beifahrer, bei einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei entgegenkommenden Autos, getötet worden. Fünf weitere Insassen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.

In einer langgezogenen Rechtskurve war ein in Richtung Vierundzwanzig Höfe fahrendes, mit vier Menschen besetztes Fahrzeug, ins Schleudern geraten. In der Folge geriet das Auto auf den Gegenfahrstreifen und prallte frontal in einen entgegenkommenden Peugeot, der mit zwei Personen besetzt war. Der Beifahrer im unfallverursachenden Fahrzeug erlitt tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Die Fahrerin und zwei weitere Mitfahrer erlitten schwere beziehungsweise lebensgefährliche Verletzungen. Die beiden Fahrzeuginsassen im Peugeot wurden ebenfalls lebensgefährlich verletzt. Die verletzten Fahrzeuginsassen wurden mit Rettungswagen sowie mit einem Rettungshubschrauber in umliegende Krankhäuser eingeliefert.

Die Freiwilligen Feuerwehren Betzweiler, Loßburg und Vierundzwanzig Höfe waren mit 40 Feuerwehrangehörigen und drei Einsatzfahrzeugen zum Unfallort ausgerückt. Insgesamt wurden sieben Rettungswagen, drei Notärzte und ein Rettungshubschrauber an die Unfallstelle entsandt. Die Landesstraße 408 bis kurz vor 15 Uhr voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Zu Verkehrsbeeinträchtigungen ist es nicht gekommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung des Unfallhergangs ein Sachverständiger hinzugezogen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeidirektion Zimmern (0741 34879-0) in Verbindung zu setzen.

Ein 18-jähriger Autofahrer ist am Sonntag gegen 3.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Neckartalbrücke tödlich verunglückt. Fünf weitere Fahrzeuginsassen haben schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen davon getragen. Der Sachschaden beträgt circa 12.000 Euro.

Der 18-Jährige fuhr mit einem VW Passat mit weit überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart und geriet auf der Neckartalbrücke – auf der schneebedeckten Fahrbahn – ins Schleudern. In der Folge prallte er mit seinem Wagen massiv in das Heck eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden VW Passats einer vierköpfigen Familie und streifte anschließend noch mehrere Schutzplanken. Der 18-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Wrack geborgen werden. Er starb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.

Sein 22-jähriger Beifahrer wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Freudenstadt eingeliefert. Die 44-jährige Fahrer des VW Passats, seine 38-jährige Ehefrau und die beiden 7 und 10 Jahre alten Kinder kamen mit zum Teil schweren, jedoch nicht lebensgefährlichen Verletzungen in Krankenhäuser nach Rottweil und Tübingen. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Stuttgart, zwischen den Anschlussstellen Horb und Rottenburg, bis gegen 7 Uhr voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Am Unfallort waren fünf Fahrzeuge 20 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Horb sowie drei Notärzte und sechs Rettungswagen im Einsatz.

 

 

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