Gabriele Teichmann informierte sich über die Arbeit der AWO im Landkreis Rottweil. Unser Foto zeigt sie zusammen mit Hans-Peter Faißt (von links), Peter Hirsch, Dietmar Greuter und Mirko Witkowski. Foto: pm

KREIS ROTTWEIL (pm) –  (wit). Die Arbeit des AWO-Kreis­ver­bands und der zuge­hö­ri­gen Sozia­le Diens­te wer­den auch vom AWO-Bezirks­ver­band Baden posi­tiv gewür­digt. Nun hat sich die stell­ver­tre­ten­de AWO-Bezirks­vor­sit­zen­de Gabrie­le Teich­mann in Rott­weil infor­miert, heißt es in einem Pres­se­be­richt der AWO.

Da die Ein­rich­tun­gen der Arbei­ter­wohl­fahrt (AWO) an meh­re­ren Stand­or­ten im Land­kreis Rott­weil und dar­über hin­aus zu fin­den sind, hat­te man sich auf die Spit­tel­müh­le in Rott­weil als Treff­punkt geei­nigt. Die Spit­tel­müh­le ist Teil des Hil­fe­ver­bunds für woh­nungs­lo­se Men­schen Rott­weil / Schwarz­wald-Baar / Tutt­lin­gen. Dazu gehö­ren Wär­me­stu­ben, ambu­lan­te Fach­be­ra­tungs­stel­len, ambu­lant betreu­tes Woh­nen, gesund­heit­li­che Ver­sor­gung woh­nungs­lo­ser Men­schen und der Kran­ken­hil­fe­fond.

Fach­be­reichs­lei­ter Diet­mar Greu­ter stell­te die Ein­rich­tung und die dort geleis­te­te Arbeit vor. Im kom­men­den Jahr wird die Spit­tel­müh­le 30 Jah­re alt. Blickt man auf das Jahr 2019 vor­aus, dann gibt es ein Über­nach­tungs­heim für Obdach­lo­se bereits seit 50 Jah­ren. Ziel ist es, den Men­schen eine Chan­ce zu geben, sess­haft zu wer­den.

Für die stell­ver­tre­ten­de AWO-Bezirks­vor­sit­zen­de Gabrie­le Teich­mann ist die Spit­tel­müh­le ein „Leucht­turm“. Eine Ein­rich­tung, die sie auch ande­ren AWO-Glie­de­run­gen zur Nach­ah­mung emp­fiehlt. In der Spit­tel­müh­le gibt es 24 Plät­ze; dazu gehört auch ein eige­ner Bereich für obdach­lo­se Frau­en. Dabei gibt es nicht nur eine Unter­kunft, son­dern auch Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten in der Schrei­ne­rei und der Webe­rei.

Die Bera­tungs­stel­le und die Wär­me­stu­be befin­den sich zen­tral in der Rott­wei­ler Innen­stadt in der Sup­pen­gas­se 2. Von den Leis­tun­gen des Kran­ken­hil­fe­fonds, den es seit dem Jahr 2006 gibt, wie Klaus Fleck infor­mier­te, haben bis heu­te 1300 Men­schen Hil­fe bekom­men. AWO-Geschäfts­füh­rer Peter Hirsch berich­te­te über die wei­te­ren Auf­ga­ben und Ein­rich­tun­gen der AWO Sozia­le Diens­te.

Das in Die­tin­gen bestehen­de Senio­ren­heim hat bis­her 30 Plät­ze und wird nun um 24 Plät­ze erwei­tert. Im Fritz-Fleck-Haus in Schram­berg-Sul­gen gibt es ins­ge­samt 48 Plät­ze. Hin­zu kom­men die bei­den Pfle­ge­diens­te der AWO in Rott­weil und Schram­berg sowie drei Ein­rich­tun­gen im betreu­ten Woh­nen in Aich­hal­den, Schram­berg-Sul­gen und Schram­berg-Tal­stadt. Nicht zu ver­ges­sen das Ange­bot „Essen auf Rädern“ in Schram­berg.

In den Land­krei­sen Rott­weil und Tutt­lin­gen ist der Jugend­mi­gra­ti­ons­dienst (JMD) der AWO aktiv. Der JMD ist aktu­ell auch bei der Sprach­för­de­rung für die Flücht­lin­ge auf dem Vai­hin­ger­Hof aktiv. Hin­zu kom­men noch zahl­rei­che wei­te­re Ange­bo­te, die durch die AWO-Orts­ver­ei­ne Obern­dorf, Rott­weil und Schram­berg getra­gen wer­den, wie AWO-Kreis­vor­sit­zen­der Hans-Peter Faißt und sein Stell­ver­tre­ter Mir­ko Wit­kow­ski infor­mier­ten.