Bei Fitnesstagen kommen auch die Hirnzellen nicht zu kurz

Liegestützen auf dem Schulhof ließen die Eichendorffschüler die kühlen Temperaturen vergessen. Foto: pm

ROTTWEIL – Bereits am Wochen­en­de vor den schu­li­schen Fit­ness­ta­gen war die Eichen­dorff- Schu­le sport­lich aktiv. Fünf Schü­ler­staf­feln und eine Eltern-Leh­rer-Staf­fel nah­men am Volks­bank­lauf in der Rott­wei­ler Innen­stadt teil. Die Eltern- Leh­rer­staf­fel konn­te sogar den Son­der­preis mit dem ori­gi­nells­ten Namen „nur­mal­um­den­block­lau­fen“ gewin­nen, aber auch die läu­fe­ri­sche Leis­tung konn­te sich bei allen Staf­feln sehen las­sen. Der Eltern­bei­rat und der För­der­ver­ein der Schu­le ver­sorg­ten Läu­fer und Zuschau­er mit lecke­ren Bröt­chen und Geträn­ken.

Bei herr­li­chem Herbst­wet­ter ver­an­stal­te­te die Eichen­dorff- Schu­le zu Beginn der Woche Fit­ness­ta­ge. Zuge­ge­ben, mor­gens um 8.30 Uhr beim Auf­wär­men auf dem Schul­hof kam man trotz des von den Schü­le­rin­nen und Schü­lern einer drit­ten Klas­se gelei­te­ten viel­fäl­ti­gen Auf­wärm­pro­gramms nicht ins Schwit­zen. Dies lag aber weni­ger am man­geln­den Eifer der Kin­der als viel­mehr an den doch sehr fri­schen Tem­pe­ra­tu­ren.

Spä­ter floss dann schon der einer oder ande­re Schweiß­trop­fen, zum Bei­spiel beim Fuß­ball­spie­len, beim Rund­lauf an der Tisch­ten­nis­plat­te oder wäh­rend einer Jog­gin­grun­de. Auch die Gehirn­zel­len hat­ten eini­ges zu tun. Beim Bas­ket­ball wur­den Spiel­zü­ge geübt und beim Lauf­me­mo­ry war Gehirn­jog­ging ange­sagt.

Die Ange­bo­te wäh­rend der Fit­ness­ta­ge waren auf unter­schied­li­che Alters­klas­sen abge­stimmt. So gab es für die Erst- und Zweit­kläss­ler ande­re Ange­bo­te als für die Grö­ße­ren. Nach jeweils einer Schul­stun­de wech­sel­ten die ein­zel­nen Grup­pen zum nächs­ten Ange­bot.

Ins­ge­samt nah­men die Kin­der an acht ver­schie­de­nen Ange­bo­ten teil, die meis­ten mit gro­ßer Begeis­te­rung. Weil zu einer gesun­den Lebens­füh­rung nicht nur Bewe­gung, son­dern auch Ent­span­nung und Ernäh­rung gehört, konn­ten die Kin­der auch Ein­bli­cke ins Yoga gewin­nen und lecke­re, selbst­ge­mach­te Obst­spie­ße genie­ßen.

Bei die­sem viel­fäl­ti­gen Ange­bot war nicht nur die kör­per­li­che Fit­ness, son­dern auch ande­re Fähig­kei­ten, wie Geschick­lich­keit oder Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit gefragt.