Die Stadt Rott­weil hat schon den höchs­ten Turm des Lan­des Baden-Würt­tem­berg, die höchs­te Aus­sichts­platt­form Deutsch­lands zugleich. Sie steht offen­bar im Begriff, Ort der längs­ten Fuß­gän­ger­brü­cke der Welt zu sein. Jeden­falls will die Stadt­ver­wal­tung gemein­sam mit dem Inves­tor ab 11 Uhr in einer Pres­se­kon­fe­renz Details prä­sen­tie­ren. NRWZ.de berich­tet live.

Dass die bei­den Din­ge zusam­men­hän­gen, Turm und Brü­cke, das ist schon klar. Denn die Brü­cke soll die Innen­stadt mit dem Auf­zug­test­turm von thyssenkrupp über den Neckar hin­weg ver­bin­den. Und auch das ist schon durch­ge­si­ckert: Der Inves­tor, nament­lich noch unbe­kannt, kommt aus den Rei­hen der Turm­bau­er. Es muss sich um jeman­den han­deln, der einen Fai­ble hat für Stadt und Turm glei­cher­ma­ßen und der bei­de zusam­men rücken will.

Es ist ein gan­zes Inves­to­ren­team, das seit ges­tern in der Stadt ist, hier genäch­tigt hat. Die Rott­wei­ler Stadt­rä­te ken­nen die Leu­te schon – ver­mut­lich Geld­ge­ber, Pro­jekt­lei­ter, Archi­tekt, Sta­ti­ker -, sie haben sich ges­tern Abend nicht-öffent­lich vor­ge­stellt und ihr Vor­ha­ben prä­sen­tiert. 

Mehr als 900 Meter lang wür­de die Hän­ge­brü­cke über das Neckar­tal hin­weg – und wäre als Fuß­gän­ger­brü­cke damit die längs­te der Welt, mehr als dop­pelt so lang wie der bis­he­ri­ge Rekord­hal­ter aus Öster­reich. Wenn das per defi­ni­tio­nem gilt: Die Rott­wei­ler Vari­an­te wird auf drei Stütz­pfei­lern ste­hen, sonst hin­ge sie zu sehr durch. Den­noch: Wie­der ein tech­ni­sches Meis­ter­werk, das da in Rott­weil errich­tet wird?

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