Berufsschulzentrum Schramberg-Sulgen im Blickpunkt

SCHRAMBERG (ldw/kfm). Der Austausch von Informationen prägte am Samstag den Info-Tag der beruflichen Schulen Schramberg. Viele Interessierte und Bewerber aus dem weiten Einzugsgebiet des Schramberger Berufsschulzentrums informierten sich über die aktuelle Ausstattung der Schulen und über die vielfältigen Bildungswege an der gewerblich-hauswirtschaftlichen Friedrich-Ebert-Schule und an der kaufmännischen Ludwig-Erhard-Schule, wie die beiden Schulen in einer gemeinsamen Pressemitteilung berichten.

Zum gemeinsamen Infotag hatten beide Schulen in ihre Räumlichkeiten geladen, um jedem Bewerber den passenden schulischen Abschluss mit dem anschließend möglichen beruflichen Anschluss aufzuzeigen. Dies kam bei den Besuchern am Bildungsstandort Schramberg-Sulgen besonders gut an. Auch Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel und etliche Kreisräte waren vor Ort und zeigten sich gut über die Schulen informiert. Schrambergs Oberbürgermeister Thomas Herzog lobte die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Schulen in städtischer Trägerschaft und den weiterführenden Schulen des Landkreises am Standort.

Fragen aller Besucher beantworteten Schüler-Lehrer-Teams. Besonders interessant war für die Besucher die Information aus erster Hand von ehemaligen Schülern mit erfolgreichem Abschluss. Der Praxisbezug mit der Präsentation von verschiedenen Projektarbeiten, hergestellten Produkten aus den schuleigenen Werkstätten, Laborversuche und Schülerpräsentationen zeigte die Vielfalt des schulischen Angebots von kaufmännischer Tätigkeit, von Handwerk und Technik, wie auch hauswirtschaftlicher Ausbildung, auf.

Die Besucher waren von den lebens- und alltagsnahen Inhalten der schulischen Übungsfirmen sehr angetan. Das große Engagement der Schule und der Pädagogen wurde beim Rundgang in den ausgeschilderten Themenbereichen deutlich. Viele Eltern waren dankbar für den informativen Rundgang, um so leichter über den richtigen Bildungsweg für ihre Kinder entscheiden zu können.

Zudem kam auch immer wieder zum Ausdruck, dass die zweijährigen Berufsfachschulen in den Fachbereichen Wirtschaft, Metall und auch Hauswirtschaft in Sulgen eine bewährte und unersetzbare Schulart sind. Auch Vertreter von Ausbildungsbetrieben hoben hervor, dass die guten Chancen der Schulabgänger auf eine Ausbildungsstelle im gewerblich-technischen und im kaufmännischen Bereich dadurch entstünden, daß hier ein schon sehr lange bestehender Praxisbezug gelehrt und gelebt werde, die Absolventen für Arbeitgeber in der Region dadurch sehr begehrte Mitarbeiter seien.

Am Standort Schramberg-Sulgen ist der Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) am Technischen Gymnasium mit den Zügen Mechatronik und Umwelttechnik möglich. Die Fachhochschulreife (BKFH) ist in zwei Fachrichtungen möglich. Die Ludwig-Erhard-Schule (LES) bietet ein kaufmännisches Profil an, das gewerbliche-technische Spektrum deckt die Friedrich-Ebert-Schule (FES) ab. Allen erfolgreichen Absolventen des Technischen Gymnasiums wie auch der Berufskollegs ist danach der fast unbeschränkte Zugang zu Universitäten oder Hochschulen (nicht nur) in Baden-Württemberg möglich.

Weitere in Schramberg-Sulgen am Berufsschulzentrum vertretene Schulformen sind die Berufsschulen mit den Fachrichtungen Holz, Metall, Farbe und Körperpflege sowie für kaufmännische Ausbildung, ein- und zweijährige Berufsfachschulen der Fachrichtungen Hauswirtschaft, Gesundheit und Pflege, Metalltechnik, Wirtschaft, Holztechnik sowie Farbtechnik und Raumgestaltung. Das

kaufmännische und technische Berufskollegs (BKI-BkII) mit Übungsfirmen, das duale Berufskolleg Metalltechnik und die Fachschule für Technik mit dem Abschluss als staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtung Maschinentechnik ergänzen das Angebot. Für Interessierte sind Informationen auf den Webseiten der beiden Schulen unter www.les-schramberg.de (LES) und www.fes-schramberg.de (FES) zu finden.

Die Bewerbungsfrist für das kommende Schuljahr läuft bis zum 1. März 2015.

 

 

-->

Mehr auf NRWZ.de