KREIS ROTTWEIL, 13. Okto­ber (pm) – ). Mit der Note 1,1 hat der Medi­zi­ni­sche Dienst der Kran­ken­kas­sen die Leis­tun­gen der AWO-Sozi­al­sta­ti­on bewer­tet. Nun haben sich die Mit­glie­der des AWO-Kreis­vor­stands um Vor­sit­zen­den Hans-Peter Faißt über die AWO-Sozi­al­sta­ti­on in Schram­berg infor­miert.

Essen auf Rädern und die frü­he­re Stadt­rand­er­ho­lung sind es, an die Men­schen den­ken, die von der Arbei­ter­wohl­fahrt (AWO) hören. Auch Pfle­ge­hei­me und Betreu­tes Woh­nen gehö­ren zum Ange­bot, eben­so wie der AWO-Kin­der­treff in Schram­berg. Damit die Men­schen mög­lichst lan­ge selbst­be­stimmt zuhau­se leben kön­nen, gibt es die AWO-Sozi­al­sta­ti­on.

Die Leis­tung der 49 Mit­ar­bei­te­rin­nen an den Stand­or­ten Schram­berg und Rott­weil wur­de vom Medi­zi­ni­schen Dienst der Kran­ken­kas­se (MDK) über­prüft und mit der her­vor­ra­gen­den Note 1,1 bewer­tet. Kers­tin Arlt, Che­fin der bei­den Teams in Schram­berg und Rott­weil, infor­mier­te den AWO-Kreis­vor­stand über die Auf­ga­ben und die Arbeits­be­din­gun­gen. Das Ein­satz­ge­biet umfasst jeweils einen Umkreis von 15 Kilo­me­ter um die bei­den Stand­or­te. Dabei bie­ten die Mit­ar­bei­ter der AWO-Sozi­al­sta­ti­on neben den pfle­ge­ri­schen Tätig­kei­ten auch ein umfas­sen­des Ange­bot an haus­wirt­schaft­li­che Leis­tun­gen an. Vier Mit­ar­bei­ter haben eine Zusatz­qua­li­fi­ka­ti­on als All­tags­be­glei­ter.

Damit dies alles geleis­tet wer­den kann, wird von allen Beschäf­tig­ten eine sehr hohe Fle­xi­bi­li­tät erwar­tet. Belas­tend sind dabei nach wie vor die strin­gen­ten Zeit­vor­ga­ben für die ein­zel­nen Pfle­ge­leis­tun­gen. Auch die­je­ni­gen, die sich um die Abrech­nung der geleis­te­ten Arbeit mit der Kran­ken­kas­se küm­mern, haben eine Men­ge zu tun. „Der Ver­wal­tungs­auf­wand ist enorm“, sagt Kers­tin Arlt. Dabei rei­che der kleins­te Feh­ler aus und schon zah­len die Kran­ken­kas­sen nicht.

Trotz des Ange­bots von Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist es nach wie vor schwie­rig alle Stel­len zu beset­zen. Die AWO-Sozi­al­sta­ti­on sitzt in der Schram­ber­ger Tal­stadt im Bach­er­hof. Des­halb ist die AWO dort auch für den Haus­not­ruf zustän­dig, der zunächst beim DRK auf­läuft und dann an die AWO wei­ter­ge­ge­ben wird.