ZIMMERN (pm) Bereits seit Jah­ren sei lan­des­weit fest­zu­stel­len, dass die Bereit­schaft sein Blut zu spen­den erheb­lich nach­lässt. Lei­der blieb auch der schon tra­di­tio­nel­le Blut­spen­de­ter­min in Zim­mern-Hor­gen von die­sem bedau­er­li­chen Trend nicht ver­schont, mel­det das DRK.

Da eine unzu­rei­chen­de Ver­sor­gung der Kli­ni­ken mit gewon­ne­nem Blut immer zu Las­ten der kran­ken und ver­un­fall­ten Men­schen geht, hat das Rote Kreuz in die­sem Jahr den Blut­spen­de­ter­min alter­na­tiv in die Gemein­de Zim­mern ver­la­gert.

Bekann­ter­ma­ßen benö­tigt ein neu­es Ange­bot etwas Zeit um akzep­tiert zu wer­den. Die Erwar­tun­gen – sei­tens der DRK-Ver­ant­wort­li­chen – waren des­halb auch eher zurück­hal­tend.

Umso grös­ser war dann die Über­ra­schung, dass das Ange­bot, sein Blut zu spen­den, von 87 Per­so­nen genutzt wur­de. Da, aus medi­zi­ni­schen Grün­den, sechs Spen­der von einer Blut­spen­de Abstand neh­men muss­ten konn­ten 81 Blut­kon­ser­ven abge­nom­men wer­den. Erfreu­lich war auch, dass sich acht (zehn Pro­zent) meist jün­ge­re Men­schen, in die Rei­hen der Blut­spen­der ein­ge­reiht und erst­mals ihr Blut gespen­det haben.

Aktiv ist der Blut­spen­de­ter­min durch drei Ärz­te, einem Team des DRK-Blut­spen­de­diens­tes Baden-Baden und 13 Hel­fe­rin­nen und Hel­fern des DRK-Orts­ver­ei­nes Rott­weil (ein­schließ­lich Jugend­rot­kreuz) gestal­tet wor­den.