Plakat der Standortgegner. Foto: gg
Pla­kat der Stand­ort­geg­ner. Foto: gg

Die Bür­ger­initia­ti­ve „Neckar­burg ohne Gefäng­nis” hat­te 2039 gül­ti­ge Unter­schrif­ten für ein Bür­ger­be­geh­ren gesam­melt. Not­wen­dig gewe­sen wären 1973 (zehn Pro­zent der wahl­be­rech­tig­ten Bevöl­ke­rung). Die Fra­ge des Bür­ger­ent­scheids lau­tet: „Soll auf dem Rott­wei­ler Stand­ort Esch bei der Neckar­burg eine Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt (JVA) errich­tet wer­den?” 

Plakate der Stadtverwaltung. Quelle: Stadt Rottweil
Pla­ka­te der Stadt­ver­wal­tung. Quel­le: Stadt Rott­weil

Im Bür­ger­ent­scheid ist die gestell­te Fra­ge in dem Sin­ne ent­schie­den, in dem sie von der Mehr­heit der gül­ti­gen Stim­men beant­wor­tet wur­de, sofern die­se Mehr­heit min­des­tens 25 Pro­zent der Stimm­be­rech­tig­ten beträgt. Die Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten beträgt 19.733. Das bedeu­tet es müs­sen min­des­tens 4933 Bür­ger mit Nein stim­men, damit das Quo­rum erreicht wird.

Wir rufen alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dazu auf, sich am Bür­ger­ent­scheid zu betei­li­gen und den kon­struk­ti­ven Dia­log fort­zu­füh­ren, den wir seit April mit der Bür­ger­ver­samm­lung, dem Run­den Tisch und der Inter­net­platt­form gestar­tet haben”, so Ober­bür­ger­meis­ter Ralf Broß.

Eine Begleit­grup­pe aus Ver­tre­ter des Lan­des, der Stadt Rott­weil sowie der Geg­ner wie der Befür­wor­ter in der Bevöl­ke­rung ist gegrün­det wor­den, die sich dar­um küm­mern soll, die „Dia­log­kul­tur in der Stadt wei­ter zu pfle­gen”, wie die Stadt­ver­wal­tung im Vor­feld erklär­te.