Seit dem zweiten Weltkrieg ohne zweites Gleis: Die Gäubahn. Foto: him

REGION/BERLIN (pm/him)  Der Bun­des­tag hat den Bun­des­ver­kehr­we­ge­plan ver­ab­schie­det. Dar­in ist die Schie­nen­ver­bin­dung Stutt­gart – Sin­gen – Zürich (Gäu­bahn) im vor­dring­li­chen Bedarf. In einer Pres­se­mit­tei­lung erklärt der baden-würt­tem­ber­gi­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mat­thi­as Gast­el, Mit­glied  im Ver­kehrs­aus­schuss des Bun­des­ta­ges und Spre­cher für Bahn­po­li­tik der Bun­des­tags­frak­ti­on BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Nach­dem der Druck aus den Regio­nen ent­lang der Gäu­bahn groß genug war und das Land Baden-Würt­tem­berg ein über­zeu­gen­des Gut­ach­ten vor­ge­legt hat, ist jetzt end­lich klar: Die Gäu­bahn ver­bleibt im ‚Vor­dring­li­chen Bedarf‘ des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plans.“ Dort befin­de sich der Plan, die Stre­cke zwei­glei­sig aus­zu­bau­en, aber bereits seit dem Jahr 2003.

Gäubahn: Finanzierung sicher?

Wirk­lich neu und zu begrü­ßen sei, „dass auch die Finan­zie­rung für den Aus­bau sicher­ge­stellt zu sein scheint. Jetzt muss die Deut­sche Bahn genug Pla­nungs­ka­pa­zi­tä­ten bereit­stel­len, um die Aus­bau­plä­ne so schnell wie mög­lich zur Bau­rei­fe zu brin­gen“, so Gast­el wei­ter. Das Eisen­bahn­bun­des­amt benö­ti­ge eben­falls eine aus­rei­chen­de Per­so­nal­aus­stat­tung. Nur so kön­ne es die not­wen­di­gen Prü­fun­gen vor­neh­men und Bau­ge­neh­mi­gun­gen ertei­len. Gast­el abschlie­ßend: „Die Fahr­gäs­te war­ten schon viel zu lan­ge auf kür­ze­re Rei­se­zei­ten und ver­läss­li­che­re Fahr­plä­ne.“