Volker Goerz und Andreas Schwarz, MdL. Foto: pm

REGION (pm) – Dass die Gäu­bahn im neu­en Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan (BVWP) nur im wei­te­ren Bedarf ist, emp­fin­det der Grü­ne Kreis­ver­band Rott­weil als abso­lut unzu­rei­chend und nicht zukunfts­wei­send, wie die Grü­nen in einer Pres­se­mit­tei­lung schrei­ben.

Anschei­nend denkt man in Ber­lin immer noch, daß ‚Gäu­bahn‘ die Ver­bin­dung zwei­er schwä­bi­scher Dör­fer dar­stellt“, so Goerz. „Wir soll­ten das Gäu­bahn-Pro­jekt ‚Wie­der­auf­bau der Bahn­li­nie Stutt­gart-Mai­land nen­nen, um die­sem Pro­jekt die Bedeu­tung zu geben, die es ver­dient hat.“ Dass es eine der reichs­ten Regio­nen die­ser Erde in 58 Jah­ren nicht geschafft habe, das zwei­te Gleis wie­der auf­zu­bau­en, sei schon pein­lich.

Neu ist, dass der Ver­kehrs­mi­nis­ter die Öffent­lich­keit anhö­ren muss. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen bis zum 2. Mai unter www.bmvi.de ihre Mei­nung zum Ent­wurf des BVWP abge­ben. „Das ist eine gro­ße Chan­ce – wir hof­fen, dass sich vie­le Men­schen betei­li­gen und dass die Prio­ri­tä­ten sich zuguns­ten des Aus­baus der Gäu­bahn ver­schie­ben“, so Son­ja Rajsp.

Andre­as Schwarz MdL, Vor­sit­zen­der des Arbeits­krei­ses Ver­kehr und Infra­struk­tur, sicher­te zu, auf Lan­des­ebe­ne alles zu tun, um den Aus­bau des schwä­bi­schen Teils der Bahn­li­nie Stutt­gart  – Mai­land doch noch in die Prio­ri­sie­rung zu heben und die Elek­tri­fi­zie­rung vor­an­zu­trei­ben