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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Rott­weil Can­na­bis-Lega­li­sie­rung kla­re Absa­ge erteilt

Cannabis-Legalisierung klare Absage erteilt

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Dass sich der CDU-Lan­d­­tags­­a­b­ge­or­d­­ne­­te Ste­fan Teu­fel gegen die Lega­li­sie­rung aus­spre­chen wür­de, wird nie­man­den über­ra­schen. Doch fand er auch Für­spre­cher für die­se Hal­tung bei Ver­tre­tern der Fach­stel­le Sucht Rott­weil, wie aus einer Pres­se­mit­tei­lung sei­nes Büros her­vor geht. Die Sucht­be­ra­ter haben eine ganz kla­re Hal­tung gegen­über der soge­nann­ten Ein­stiegs­dro­ge.

Der stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CDU-Lan­d­­tags­­frak­­ti­on und direkt gewähl­te Abge­ord­ne­te für den Wahl­kreis Rott­weil, Ste­fan Teu­fel stat­te­te einen Besuch bei der Fach­stel­le Sucht in Rott­weil ab. In einem, wie er es im Nach­hin­ein schil­dert, sehr inter­es­san­ten Dia­log mit den Ver­ant­wort­li­chen, dem Geschäfts­füh­rer Chris­ti­an Hei­se, der Lei­te­rin Anja Klin­gel­hö­fer sowie mit dem Sozi­al­ar­bei­ter und Sucht­the­ra­peu­ten Jörg Hügel hät­ten eini­ge The­men und Her­aus­for­de­run­gen dis­ku­tiert wer­den kön­nen.

Der Can­­na­­bis-Lega­­li­­sie­­rung habe die Sucht­be­ra­tungs­stel­le eine kla­re Absa­ge erteilt, nahm Teu­fel mit. Gera­de in jun­gen Jah­ren sei das gesund­heit­li­che Risi­ko nicht über­schau­bar und die Spät­fol­gen für das Gehirn – je nach Kon­sum – erheb­lich, erklär­ten ihm die Sucht­be­ra­ter.

Wegen der stei­gen­den Zah­len in die­sem Bereich sei die Prä­ven­ti­ons­ar­beit gera­de an Schu­len enorm wich­tig und kön­ne nur nach­hal­tig funk­tio­nie­ren, wenn Sozi­al­ar­beit vor Ort gewähr­leis­tet sei, schrie­ben ihm die Rott­wei­ler Sucht­be­ra­ter zudem ins Stamm­buch.

Teu­fel, dem gesund­heits­po­li­ti­schen Spre­cher der CDU-Lan­d­­tags­­frak­­ti­on, der sich wäh­rend der Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen im Früh­jahr gegen die Lega­li­sie­rung von Can­na­bis ein­ge­setzt hat, liegt nach eige­nen Abga­ben auch die Sub­sti­tu­ti­ons­be­hand­lung am Her­zen. Die gerin­ge Anzahl der sub­sti­tu­ie­ren­den Ärz­te im Kreis könn­te ein Pro­blem wer­den, so der Abge­ord­ne­te. „Die gene­rel­le ärzt­li­che Ver­sor­gung im Länd­li­chen Raum ist und bleibt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung, die es zu meis­tern gilt“, sag­te Teu­fel.

Der CDU-Abge­­or­d­­ne­­te ver­sprach, sich in den lau­fen­den Haus­halts­be­ra­tun­gen des Lan­des Baden-Wür­t­­te­m­berg für die Prä­ven­ti­ons­ar­beit der Fach­stel­len ein­zu­set­zen.

 

22 Kommentare

  1. das die­se Sucht­the­ra­peu­ten Nutz­nie­ser und Pro­fi­teu­re der Pro­hi­bi­ti­on sind, soll­te man auch erwäh­nen: Lega­li­sie­rung bedeu­tet Kon­trol­le und Jugend­schutz d.h weni­ger Men­schen, die per Gerichts­be­schluss zur Sucht­be­ra­tung gezwun­gen wer­den kön­nen, d.h weni­ger Kund­schaft für die­se Bera­ter

    • Vom Lei­ter des Dach­ver­ban­des der Sucht­hil­feein­rich­tun­gen, DHS, Dr. Gaß­mann kommt eine ein­deu­ti­ge Ant­wort, 2013 an den Bun­des­tag:
      Die ent­schei­den­de Fra­ge ist nicht, ob Can­­na­­bis-Kon­­sum abhän­gig machen kann und ob es schäd­lich ist. Die ent­schei­den­de Fra­ge ist die des Can­na­bis­ver­bots. Nutzt das Can­­na­­bis-Ver­­­bot im posi­ti­ven Sin­ne? Bewirkt das Ver­bot, dass weni­ger Can­na­bis kon­su­miert wird? Anhand der Prä­va­­lenz-Zah­­len, die die euro­päi­sche Beob­ach­tungs­stel­le EMCDDA ermit­telt hat, ist fest­zu­stel­len, dass es kei­nen Zusam­men­hang zwi­schen den Geset­zes­än­de­run­gen und den Prä­va­­lenz-Raten des Can­­na­­bis-Kon­­s­ums gibt. (EMCD­­DA-Report von 2011, S. 53 die Gra­fik)

  2. Das Jugend­schutz­ar­gu­ment zieht sowas von gar nicht. Gera­de auf nem unre­gu­lier­ten Schwarz­markt haben es alle gleich­leicht an das Zeug zu kom­men, auf einem regu­lier­ten Markt wäre das weni­ger der Fall. Und dass das Ver­bot zu weni­ger Kon­sum füh­ren wür­de, zu er Annah­me gibt es kaum einen Grund; in Hol­land mit der Dul­dungs­po­li­tik wird nicht mehr kon­su­miert als hier­zu­lan­de.

  3. Die CDU meint tat­säch­lich immer noch, das Ver­bot (für Erwach­se­ne!) wäre berech­tigt und wird irgend­wann noch mal funk­tio­nie­ren – und schützt damit aktiv den Schwarz­markt, der sich wie­der­um einen feuch­ten Keh­richt um Qua­li­tät oder gar Jugend­schutz küm­mert.

  4. Ich sage nur: Ent­krimi­ma­li­sie­ren, kon­trol­lie­ren und lie­be CDU – ver­steu­ern.
    Ich fin­de auch eine Alters­gren­ze ab 21 Jah­re voll­kom­men in Ord­nung. Aber über­legt bit­te Mal – die Streck­mit­tel auf dem Schwarz­markt stel­len die größ­te gesund­heit­li­che Gefahr da. Dem Schwarz­markt ist egal, wie alt der Käu­fer ist. Und mei­ner Mei­nung nach ist Alko­hol viel gefähr­li­cher als Can­na­bis, das Argu­ment ”Alko­hol ist Tra­di­ti­on” greift nicht.

  5. Wie kann man nur immer wei­ter an die­sem Pro­hi­bi­ti­ons non­sens fest­hal­ten? Auf wel­cher Sei­te ste­hen sie eigent­lich? Auf der Sei­te der Dro­gen­ma­fia? Der Phar­ma? Ich ver­ste­he es ein­fach nicht mehr!!! Gan­ze Län­der wer­den wegen der Pro­hi­bi­ti­on in den Abgrund geris­sen, schau­en sie an wer in Mexi­co das Geld und das Sagen hat. Es ist jetzt ein­fach genug!

  6. Ja lie­be CDU das Inter­net schlägt zurück, eure ver­lo­ge­ne Behaup­tun­gen glaubt schon lang kei­ner mehr. can­na­bis heals

  7. Der Arti­kel ver­rät zwi­schen den Zei­len war­um Sie gegen sind. Im letz­ten satz um genau zu sein
    Wes­sen Brot ich ess des­sen Lied ich sing. Es gibt Sta­tis­ti­ken aus den USA wonach in 80% der Fäl­le die wegen Can­na­bis in eine The­ra­pie gehen, von Behör­den oder Gerich­ten
    dazu ver­ur­teilt wor­den sind. Gera­de bzw. Haupt­säch­lich bei Jugend­li­chen. Und wenn es nur der Rek­tor der Schu­le ist der mit­be­kommt das ein Schü­ler gekifft hat, und ihn zur Bera­tung schickt.
    Ich könn­te wet­ten das sol­che zah­len auch auf Deutsch­land über­trag­bar sind.

    • Sie dür­fen ganz sicher davon aus­ge­hen das die Zah­len für Deutsch­land iden­tisch sind- min­des­tens. Es exis­tiert hier eine, man kann es nicht anders nen­nen, rich­ti­ge Pro­hi­bi­ti­ons­in­dus­trie die von den ver­ord­ne­ten Zwangs­maß­nah­men lebt. Das Geschäft funk­tio­niert ja auch bei den erwie­se­ner­ma­ßen sinn­lo­sen MPUs nicht anders.

      • Das stimmt. Da eine MPU bei die­sen nied­ri­gen Grenz­wer­ten nichts ande­res ist, als eine Bestra­fung des Kon­sums durch die Hin­ter­tür. Da er Recht­lich nicht bestraft wer­den kann, folgt er über das Ver­wal­tungs­recht. Sogar Prof. Dal­drup auf des­sen Modell sich ja die Gerich­te beru­fen, hat Anfang des Jah­res eine Anhe­bung des wer­tes von 1ng auf 3ng vor­ge­schla­gen. Aber die Gerich­te igno­rie­ren dies bzw. Prü­fen es nicht mal. Ich bin ganz klar gegen irgend­wel­che Rausch­mit­tel im Stra­ßen­ver­kehr das hat hier nichts ver­lo­ren. GANZ KLAR. Aber jeman­den den Füh­rer­schein zu neh­men, mit anschlie­ßen­der Dro­gen MPU (mind.1Jahr kei­nen Schein) weil er Frei­tags einen Joint raucht und er Mon­tag­abends in eine Kon­trol­le kommt, steht in kei­nem Ver­hält­nis der bis zu 0,5Promille die erlaubt sind.(ohne Aus­fall­erschei­nun­gen)

  8. Statt zu lega­li­sie­ren , set­zen unse­re Super­po­li­ti­ker lie­ber auf den Schwarz­markt und über­las­sen die Kon­su­men­ten dem ille­ga­len Markt der die Ware streckt und damit noch gefähr­li­cher macht ! Ent­we­der sie sind bera­tungs­re­sis­tent oder , in mei­nen Augen ‚sind Sie im End­ef­fekt die­je­ni­gen , die an den 4 Mil­lio­nen Kon­su­men­ten in Deutsch­land schwe­re Kör­per­ver­let­zung bege­hen anstatt zu hel­fen mit dem Ver­bot!

  9. Ich ver­ste­he auch nicht wie eine Dro­gen­be­ra­tungs­stel­le sich so deut­lich gegen Can­na­bis posi­tio­nie­ren kann?
    Nie­mand möch­te Can­na­bis für Kin­der oder Jugend­li­che regu­lie­ren! Der Schwarz­markt bedient aber neben Erwach­se­ne eben auch Jugend­li­che.
    Ich ver­ste­he auch nicht wie man die Erfah­run­gen der letz­ten Jahr­zehn­te igno­rie­ren kann?!
    Der Krieg gegen Can­na­bis hat nichts gebracht, im Gegen­teil hat es das Leid nur ver­schärft. So kom­men durch die Ille­ga­li­tät die Men­schen nur leich­ter an har­te Dro­gen, da die Dea­ler ein gro­ßes Inter­es­se haben die­se wegen der höhe­ren Gewinn­span­ne zu ver­kau­fen.
    Auch igno­riert die Bera­tungs­stel­le, dass prak­tisch zur Kom­pen­sa­ti­on vie­le Legal Highs kon­su­miert wer­den, die weit­aus gefähr­li­cher sind und unvor­her­ge­se­he­ne Fol­gen für die Betrof­fe­nen haben kön­nen.
    Man muss auch den Ver­gleich zur Dro­ge Alko­hol her­an­zie­hen, denn auch in Rott­weil wird man nicht leug­nen kön­nen, dass die meis­ten Pro­ble­me für Erwach­se­ne und Jugend­li­che durch den Alko­hol kom­men.
    Ich möch­te aus­drück­lich Alko­hol und Can­na­bis nicht mit­ein­an­der ver­glei­chen, aber es ist mehr wie befremd­lich, wenn Erwach­se­nen ein gemä­ßig­ter kon­trol­lier­ter Kon­sum von Alko­hol zuge­stan­den wer­den soll, wäh­rend beim Can­na­bis, mit Ver­weis auf Kin­der und Jugend­li­che, ein Ver­bot befür­wor­tet bzw. eine Regu­lie­rung abge­lehnt wird.
    Nie­mand möch­te lega­li­sie­ren, denn das wür­de bedeu­ten, dass alles und jeder damit han­deln kann.
    Jeder der sich seri­ös damit aus­ein­an­der setzt möch­te eine stren­ge Regu­lie­rung, dass übri­gens auch auch für Alko­hol und Tabak sinn­voll wäre (z.b. Ver­kauf in Fach­ge­schäf­te, etc.).
    Allei­ne durch repres­si­ve Maß­nah­men wer­den wir nichts errei­chen, beim Can­na­bis spielt auch das Unrechts­be­wusst­sein eine gro­ße Rol­le.
    Erwach­se­ne Men­schen ab einem gewis­sen Alter und Rei­fe­grad mer­ken eben kei­ne nega­ti­ven Fol­gen beim mode­ra­ten Kon­sum, wer­den aber mit Ver­weis auf Kin­der trotz­dem kri­mi­na­li­siert!

    Lie­be Rott­wei­ler Sucht­be­ra­tungs­stel­le:
    Viel­leicht soll­ten sie ihre Aus­sa­gen über­den­ken und nicht der CDU nach dem Wort reden.
    Eine CDU, die wie zuletzt im März 2016, ein Stark­bier­fest in Sig­ma­rin­gen aus­rich­tet und dann gegen Can­na­bis hetzt, ist nicht Ernst zu neh­men! Und das soll­tet ihr auch, wenn ihr eine seriö­se Dro­gen­be­ra­tungs­stel­le seit!
    Stark­bier­fes­te sind nichts ande­res als eine Ver­an­stal­tung zur För­de­rung des Dro­gen­kon­sum!

    • In der Tat habe ich das auch nie ver­stan­den wie sich Insti­tu­tio­nen die sich nomi­nell der Auf­klä­rung und Hil­fe ver­pflich­tet sehen, eine der­ar­tig kon­tra­pro­duk­ti­ve Hal­tung ver­tre­ten.
      Tat­säch­lich ist es ja so das die­se Hal­tung die Kri­mi­nel­len ja unter­­stützt- den NUR das Ver­bot ist die Grund­vor­aus­set­zung für den Schwarz­markt und garan­tier­te Mil­li­ar­den­ge­win­ne an der All­ge­mein­heit (und der Steu­er) vor­bei.

      Viel­leicht hat­te der Nobel­preis­trä­ger Mil­ton Fried­man doch recht als er kon­sta­tier­te:
      ”Ver­fol­ger und Ver­folg­te im Dro­gen­krieg haben in gewis­ser Wei­se ein gemein­sa­mes Inter­es­se. Den Ver­folg­ten, den Dro­gen­lie­fe­ran­ten und Ver­trei­bern der Dro­gen sichert die Pro­hi­bi­ti­on ein gutes Aus­kom­men. Das gilt auch für die Ver­fol­ger. Ihre Etats wer­den lau­fend auf­ge­stockt, die Gehäl­ter erhöht, Ruhm und gute Kar­rie­ren sind ihnen sicher.”
      Aus einem wirk­lich lesens­wer­ten Inter­view im Spie­gel aus dem Jahr 1992!
      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d‑13682584.html

      PS Mit der tota­len Ableh­nung einer Libe­ra­li­sie­rung ist die CxU übri­gens in sehr illus­trer Gesell­schaft: Neben den Kon­ser­va­ti­ven leh­nen wohl nur noch die aktu­el­len Händ­ler die Frei­ga­be so vehe­ment ab- schließ­lich haben die auch am meis­ten zu ver­lie­ren.

      • Dan­ke für den (Spie­gel-) Link zu dem Inter­view, es bestärkt mich nur noch mehr in mei­ner Mei­nung, dass die Fak­ten seit Jahr­zehn­ten bekannt sind und geflis­sent­lich igno­riert wer­den. Fra­gen muss sich hier jeder sel­ber war­um und wie­so das so ist.

        Und noch mehr soll­te sich die Dro­gen­be­ra­tungs­stel­le in Rott­weil schä­men, die mit die­ser bil­li­gen (ich kann es nicht mehr anders nen­nen) Pro­pa­gan­da, die Men­schen für dumm ver­kau­fen will.

        Der Dro­gen­krieg ist ver­lo­ren, doch wer soll hier geschützt wer­den? Sind das wirk­lich nur die Kon­su­men­ten die mit Straf­an­dro­hung beroht wer­den, oder ist es der Dro­gen­markt, damit über den Ein­stieg Can­na­bis genü­gend ”Delin­quen­ten” vom Gericht aus den Bera­tungs­stel­len zuge­führt wer­den?

        Denn die, die wirk­lich Pro­ble­me mit der Sub­stanz Can­na­bis haben( z.b. wegen einer Psy­cho­se), sind zwei­fel­los vor­han­den, aber im unte­ren ein­stel­li­gen Pro­zent­be­reich.

        Die meis­ten soge­nann­ten Pro­blem­fäl­le sind die­je­ni­gen die in ers­ter Linie Pro­ble­me mit der Jus­tiz haben und gezwun­gen wer­den die Bera­tungs­stel­le auf­zu­su­chen.
        Ich glau­be hier möch­te man sein eige­nes Ein­kom­men bzw. die Anstel­lung in der Bera­tungs­stel­le sichern.……

        • Wenn das schon inter­es­sant war- wer­den sie dar­an auch eine Freu­de haben. John Ehr­lich­mann war Chef-Bera­­ter Nixons, in einem Inter­view sag­te er über die Moti­va­ti­on den ”war on Drugs” aus­zu­ru­fen fol­gen­des:

          “The Nixon cam­pai­gn in 1968, and the Nixon White House after that, had two enemies: the anti­war left and black peop­le. You under­stand what I’m say­ing? We knew we couldn’t make it ille­gal to be eit­her against the war or black, but by get­ting the public to asso­cia­te the hip­pies with mari­jua­na and blacks with hero­in, and then cri­mi­na­li­zing both hea­vi­ly, we could dis­rupt tho­se com­mu­nities. We could arrest their lea­ders, raid their homes, break up their mee­tings, and vili­fy them night after night on the evening news. Did we know we were lying about the drugs? Of cour­se we did.”

          https://harpers.org/archive/2016/04/legalize-it-all/
          https://medium.com/@ReachCASP/health-scientist-blacklisting-and-the-meaning-of-marijuana-in-the-oval-office-in-the-early-1970s-71ea41427b49

  10. Ziem­lich dünn, die­ser Arti­kel. Hat­te mir zumin­dest eini­ge schlech­te Argu­men­te erhofft, die man wider­le­gen kann, aber hier steht ja gar nichts außer „Wir sind dage­gen“.

    • Man kann theo­re­tisch noch das Denkt-Doch-Mal-An-Die-Kin­­der Argu­ment der Bera­tungs­stel­le zer­pflü­cken. Aber so wirk­lich als Argu­ment möch­te ich die­sen Quatsch auch nicht aner­ken­nen. Viel zu unspe­zi­fisch, sodass ich es nur als Bul­l­s­hit-Bin­go aner­ken­ne.

  11. Man muss sich nur die rich­ti­gen Exper­ten zusam­men suchen, dann fin­det man ent­spre­chen­de Bestä­ti­gung. So funk­tio­niert das z.B. auch auf kras­ser Ebe­ne bei Kli­ma­fra­gen, wo dies nur exor­bi­tant schwe­rer ist. Zumin­dest noch. Mich wür­de nur mal inter­es­sie­ren, wie die Sucht­be­ra­tungs­stel­le zur Ent­kri­mi­na­li­sie­rung steht?
    Aber schön, dass Harm Reduc­tion (hier als Sub­sti­tu­ti­on) bei der CDU auch öffent­lich ange­spro­chen und unter­stützt wird. Wei­ter so!

    • Mich wür­de nur mal inter­es­sie­ren, wie die Sucht­be­ra­tungs­stel­le zur Ent­kri­mi­na­li­sie­rung steht?

      Wenn ich die Arti­kel-Über­­­schrift lese: Can­­na­­bis-Lega­­li­­sie­­rung kla­re Absa­ge erteilt

      Dann ver­mu­te ich nicht sehr posi­tiv.…

  12. Ich fra­ge mich wie lan­ge sich bestimm­te Krei­se noch hin­ter dem Kin­der und Einstiegsdroge”Argument” ver­ste­cken wol­len.

    Kein ein­zi­ges Lega­li­sie­rungs­kon­zept sieht eine Abga­be an Kin­der oder Jugend­li­che vor- im Gegen­satz zu den heu­ti­gen ”Ver­trei­bern” die sich sicher NIE einen Aus­weis zei­gen las­sen. In allen Län­dern in denen libe­ra­li­siert wur­de ist die Ver­füg­bar­keit des Han­fes für die ”Kids” stark GESUNKEN!
    Heut­zu­ta­ge ist es doch so das es für die Jun­gen ein­fa­cher ist an Hanf als an Alko­hol zu gelan­gen. Nur der Schwarz­markt kennt den gren­zen­lo­se Han­­del- nur der kon­trol­lier­te Markt kennt Kon­trol­len.

    Der nächs­te Punkt: Die sog. ”Ein­stiegs­dro­ge”. man soll­te von (Sucht) Poli­tisch täti­gen schon erwar­ten kön­nen das sie sich:
    1. An Ent­schei­de des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­rich­tes hal­­ten- die­ses hat schon im letz­ten Jahr­tau­send der Ein­stiegs­dro­gen­theo­rie ein klipp und kla­re Abfuhr erteilt (BVerfGE 90, 145 – Can­na­bis)
    2. Sich an die Wis­sen­schaft­li­chen For­schung ALLER Sucht­for­scher & Exper­ten hal­ten.

    Einen davon möch­te ich zitie­ren:
    Dr. Peter Cre­­mer-Scha­e­f­­fer Dro­gen­ex­per­te vom Bun­des­in­sti­tut für Arz­nei­mit­tel:

    ”Vie­le Argu­men­te der Lega­li­sie­rungs­geg­ner sind wis­sen­schaft­lich unhalt­bar. Die Mär von Can­na­bis als Ein­stiegs­dro­ge zum Bei­spiel – wur­de einst aus poli­ti­schen Grün­den lan­ciert und lässt sich mit Fak­ten nicht unter­mau­ern. Was Stu­di­en hin­ge­gen bele­gen: Nüch­tern betrach­tet ist Can­na­bis eine eher unge­fähr­li­che Dro­ge und – zumin­dest für Erwach­se­ne – weit harm­lo­ser als die gesell­schaft­lich akzep­tier­ten und lega­len Rausch­mit­tel Alko­hol und Tabak.

    Wen hier dem Fach­mann nicht geglaubt wird kann man die eige­ne Logik bemü­hen: Die Zahl der Hanf­kon­su­men­ten steigt seit Jah­­ren- die Zahl der Kon­su­men­ten der har­ten Opi­ate u.ä. sinkt dage­gen. Wie passt das mit der ”Ein­stiegs­dro­gen­theo­rie” zusam­men? Rich­tig gar nicht!

    Die wur­de auch schon durch ein Stu­die der BUNDESREGIERUNG fest­ge­stellt (Klei­ber Stu­die aus dem Jahr 1984!)

    Wenn die Damen und Her­ren also immer noch vor der ”Ein­stiegs­dro­ge” war­­nen- haben sie ent­we­der NULL Sach & Fach­kennt­nis­se oder es wird bewusst … GELOGEN!

    • Ich mag die For­mu­lie­rung ”schon letz­tes Jahr­tau­send”. =D

      ”Ich bin übri­gens für die Lega­li­sie­rung von Can­na­bis für Kin­dern!
      Am bes­ten ab 3 Jah­ren.”
      – Jeder Lega­li­sie­rungs­be­für­wor­ter, nie­mals.

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