Der Landtagsabgeordnete Stefan Teufel bei der Mitgliederversammlung der CDU Lauterbach: Mit Informationen und Diskussionen zur Bildungspolitik und den anderen wichtigen landespolitischen Themen.

Wei­ter so … lau­tet die Devi­se beim CDU-Orts­ver­band Lau­ter­bach nur bedingt. Denn bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung im Restau­rant „Sie­ben Lin­den“ wur­de neben dem wie­der gewähl­ten Vor­sit­zen­den Rolf Buch­holz der enge­re Vor­stand ein­stim­mig bestä­tigt, doch erga­ben sich bei den Bei­sit­zern eini­ge Ver­än­de­run­gen. Dar­über berich­tet dei CDU in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Auf sie alle kommt in der neu­en Amts­pe­ri­ode eini­ges an Arbeit zu: die Wah­len im kom­men­den Früh­jahr neh­men die CDU-Mit­glie­der in die Pflicht! „Vier Mal in Fol­ge konn­ten wir die abso­lu­te Mehr­heit im Gemein­de­rat errin­gen“, stell­te Rolf Buch­holz in sei­nem Rechen­schafts­be­richt fest. Doch nun gel­te es, für die  Kom­mu­nal­wahl im nächs­ten Jahr wie­der mit einer star­ken Lis­te anzu­tre­ten.

Gera­de auch mit dem Wis­sen, dass es zuneh­mend schwe­rer wird, Bewer­ber zu fin­den, die zur Kan­di­da­tur bereit sind, appel­liert er die Bevöl­ke­rung, sich eine sol­che zu über­le­gen: „Wir wol­len mit einem guten Team die erfolg­rei­che Arbeit für unse­re Gemein­de fort­set­zen.“ In sei­nem Rück­blick erwähn­te er unter ande­rem von der CDU-Frak­ti­on durch­ge­führ­te „außer­or­dent­lich gut besuch­te“ Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zur Wind­kraft sowie die vom Orts­ver­band  ver­an­stal­te­te Gewer­be­aus­stel­lung im Rah­men des  Dorf­fes­tes. „Es waren dies genau sol­che High­lights wie die jähr­li­chen Besu­che des Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Vol­ker Kau­der anläss­lich sei­ner Som­mer­tou­ren.“

Wie er über­haupt die Zusam­men­ar­beit und das Mit­ein­an­der mit den Man­dats­trä­gern lobend erwähn­te. So galt sein aus­ge­spro­chen herz­li­cher Dank dem CDU-Kreis­vor­sit­zen­den und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ste­fan Teu­fel, der sich sei­ner­seits für die Arbeit des Orts­ver­ban­des bedank­te und mit sei­nen Infor­ma­tio­nen aus der Lan­des­po­li­tik eine leb­haf­te Dis­kus­si­on über die wesent­li­chen poli­ti­schen The­men aus­lös­te.

Wenn die CDU durch den Wech­sel im Bun­des­vor­sitz „wach­ge­küsst“ wor­den sei, wie dies land­auf, land­ab fest­zu­stel­len sei, so ist die Wir­kung zu spü­ren bis in den Orts­ver­band hin­ein: der Rede‑, Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­be­darf war unüber­seh­bar und zeig­te das Inter­es­se an allen poli­ti­schen The­men. Von der Pfle­ge (Ste­fan Teu­fel: „Wir wer­den nicht dar­um her­um­kom­men, die Pfle­ge­ver­si­che­rung zu einer Voll­ver­si­che­rung aus­zu­bau­en“) über die Bil­dungs­po­li­tik („Es muss ein­fach gewähr­leis­tet sein, dass zumin­dest der Pflicht­un­ter­richt statt­fin­den kann“) bis zu den glo­ba­len Her­aus­for­de­run­gen von Flucht und Migra­ti­on dau­er­te die Palet­te der sehr tief­grün­di­gen Aus­spra­che.  

Und der CDU-Poli­ti­ker beschrieb die Maß­nah­men und Pro­jek­te, die für die Zukunft des länd­li­chen Rau­mes und der wert­glei­chen Lebens­ver­hält­nis­se uner­läss­lich sind.

So gehö­ren für ihn die För­der­maß­nah­men für die Erhal­tung des Stra­ßen­net­zes mit zu den wich­ti­gen Pro­gram­men des Lan­des.  In sei­nem Bericht über die aktu­el­len The­men und Posi­tio­nen aus dem Land­tag erwähn­te er auch die Fahr­bahn­de­cken­erneue­rung der Orts­durch­fahrt Lau­ter­bach mit Stützwand­sa­nie­rung: „Alle die­se Maß­nah­men, von der Ver­kehrs­in­fra­struk­tur bis zur gesund­heit­li­chen Ver­sor­gung, gehö­ren unab­ding­bar mit zur Daseins­für­sor­ge. Gera­de für unse­ren länd­li­chen Raum.“ 

Was Rolf Buch­holz zu dem Hin­weis führ­te, dass die Lan­des­stra­ße zwi­schen Lau­ter­bach und dem Foh­ren­bühl sich in einem kata­stro­pha­len Zustand befin­de. „Ich neh­me das Anlie­gen mit“, griff Ste­fan Teu­fel die „sehr berech­tig­te For­de­rung“ auf, Abhil­fe zu schaf­fen. Denn „es gibt ande­re Stra­ßen­bau­maß­nah­men, bei denen man sich fra­gen mag, ob dort eine Sanie­rung so not­wen­dig ist“, wur­de aus der Mit­te der Ver­an­stal­tung her­aus ange­merkt.

Ange­spro­chen auf die Atmo­sphä­re und Stim­mungs­la­ge  zur Halb­zeit der bun­des­weit ers­ten grün-schwar­zen Lan­des­re­gie­rung und vor dem Abschluss der Bera­tun­gen zum  Nach­trags­haus­halt zog der CDU-Poli­ti­ker ein ins­ge­samt zufrie­den­stel­len­des Fazit. Ins­ge­samt arbei­ten die Christ­de­mo­kra­ten und Grü­ne „im Inter­es­se der Bür­ger die­ses ordent­lich zusam­men, wenn sich auch in der Gesell­schafts­po­li­tik immer wie­der die grund­sätz­li­chen Unter­schie­de zei­gen. Da pral­len eben schon zwei Wel­ten auf­ein­an­der.“ 

In sei­nem urei­ge­nen Arbeits­be­reich Sozia­les sei es gelun­gen,  CDU-Hand­schrift durch­zu­set­zen: „Wir stär­ken  Bil­dung, Sicher­heit, Inno­va­ti­ons­kraft und den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt.“ Und „wenn wir den von uns begon­ne­nen Schul­den­ab­bau von 500 Mil­lio­nen auf eine Mil­li­ar­de Euro aus­bau­en“, set­ze die CDU die his­to­ri­sche Trend­wen­de zur dau­er­haf­ten Kon­so­li­die­rung der Staats­fi­nan­zen kon­se­quent fort.

Herz­lich-freund­schaft­lich: der CDU-Kreis­vor­sit­zen­de und Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ste­fan Teu­fel gra­tu­liert dem Orts­ver­bands­vor­sit­zen­den Rolf Buch­holz zu sei­ner Wie­der­wahl. Mit auf dem Bild: Schatz­meis­ter Vol­ker Wal­ler und der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de Hubert Nagel.

Schließ­lich: „Wir wol­len, dass unse­re Kom­mu­nen ihre wich­ti­gen Auf­ga­ben für die Men­schen im Land gut und ver­läss­lich erfül­len.“ Womit die naht­lo­se Über­ein­stim­mung  mit dem CDU-Orts­ver­band gege­ben ist: Und das freund­schaft­lich-kon­struk­ti­ve Mit­ein­an­der zwi­schen den ver­schie­de­nen poli­ti­schen Ebe­nen, „das das Ver­ständ­nis für­ein­an­der stärkt und uns in unse­rer Arbeit vor­an­bringt.“

Und so konn­te Ste­fan Teu­fel dem neu gewähl­ten Orts­vor­stand auch wei­ter­hin sei­ne gute Zusam­men­ar­beit anbie­ten und zusi­chern.

Die von Kreis­ge­schäfts­füh­re­rin Doris von Schulz durch­ge­führ­ten Wah­len erga­ben die­ses Ergeb­nis:

Vor­sit­zen­der:              Rolf Buch­holz

Stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der und Mit­glie­der­be­auf­trag­ter: Hubert Nagel

Schatz­meis­ter:            Vol­ker Wal­ler

Schrift­füh­rer:              Armin Haas

Pres­se­re­fe­rent:            Robert King

Bei­sit­zer:                    Karin Buch­holz, Kurt Win­ter­hal­ter, Regi­na Jung und

                                   Eber­hard Allen­dorf.

Kas­sen­prü­fer:             Oskar Haber­stroh und Robert Mül­ler.

 

Nicht nur am Ran­de, son­dern als ein wich­ti­ger Tages­ord­nungs­punkt konn­te Rolf Buch­holz eine Rei­he von Par­tei­freun­den für ihre lang­jäh­ri­ge Treue zur CDU ehren. Jeweils sicht­bar durch Urkun­de, Ehren­na­del und einem Wein­prä­sent.  Und sehr  tref­fend und poin­tiert wür­dig­te er jeden Jubi­lar ganz per­sön­lich und ver­lieh damit die­sem Tages­ord­nungs­punkt eine ganz eige­ne Note.

Vor „unglaub­li­chen 70 Jah­ren“ ist Anton Rom­ing der CDU bei­getre­ten,  hat den Orts­ver­band und die Gemein­de  über Jahr­zehn­te hin­weg geprägt und auch als Kreis­rat dar­über hin­aus Maß­stä­be gesetzt, skiz­zier­te Rolf Buch­holz die „unver­wech­sel­ba­re Leis­tung“ des CDU-Ehren­vor­sit­zen­den.  Stell­ver­tre­tend für sei­nen Vater nahm des­sen Sohn Wil­fried Rom­ing die Ehrung ent­ge­gen­nahm. Und nicht nur er staun­te dar­über, dass der Vor­sit­zen­de ihm ein per­sön­li­ches Geschenk von Ange­la Mer­kel über­rei­chen konn­te. Mehr Aner­ken­nung geht wohl nicht!

Wei­ter wur­den geehrt für

50 Jah­re: Josef Feh­ren­ba­cher, Robert Mül­ler;

40 Jah­re: Eber­hard Allen­dorf, Oskar Buch­holz, Gud­run Neff und Chris­ti­an Pretsch.

Kreis­vor­sit­zen­der Ste­fan Teu­fel (links) und Rolf Buch­holz (rechts) ehren für lang­jäh­ri­ge Mit­glied­schaft in der CDU: (von links) Oskar Buch­holz (40 Jah­re), Anton Rom­ing (70 Jah­re, Wil­fried Rom­ing in Stell­ver­tre­tung), Josef Feh­ren­ba­cher (50 Jah­re), Eber­hard Allen­dorf (40 Jah­re) und Robert Mül­ler (50 Jah­re). Fotos: pm

Womit Rolf Buch­holz die knapp 3 ½‑stündige Mit­glie­der­ver­samm­lung des CDU-Orts­ver­bands Lau­ter­bach schlie­ßen konn­te: „Wir sind ger­ne bereit, auch wei­ter­hin Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men.“